Wir liegen nach der Liebe
beieinander.

Das Laken trägt die Spuren
unserer Lust,
schlaff schläft mein Glied
in deiner dunklen nassen Höhle.

Und dann …
draußen vor dem Fenster
erklingt ein Kinderlachen.
Ich erschaure,
denn ganz plötzlich
erscheint es mir, als hielt
ich deinen warmen Körper nicht
in meinen Armen,
nein, einen spröden Zweig,
welcher die Lust noch trägt,
doch der zerbräche,
wär er von einer Frucht beschwert.

Ach, unsere Lust ist fruchtlos,
kein Kind wird je
an uns noch denken,
oder
nach einem Blick in
das vergilbte Fotoalbum
uns eine kleine Träne schenken.


© Peter Heinrichs


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Kommentare zu "Fruchtlos"

Re: Fruchtlos

Autor: mychrissie   Datum: 31.08.2018 18:26 Uhr

Kommentar: Tja devatomm, schlecht, wenn man als "Dichter" eine Rechtschreibschwäche hat. Wenn die dann aber auch noch sinnfreie Kommentare "schmückt", ist die Situation eigentlich kritisch.

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