Vorher streifte ich durch dunkle Täler,
wanderte im tiefen grau der Wälder,
tanzte der Nebel dort zwischen den Bäumen.
Zog bis zum Horizont entlang,
sah den hellen Morgentau glitzern,
doch suchte nicht das was ich fand.

In der endlosen Dunkelheit
des Lebens, der Unendlichkeit,
packte mich die Traurigkeit
und ich schlich verborgen,
von Tannen dunkelgrün
und einsam fort vom Morgen.

Doch in der schwarzen Stille
hörte ich, fühlte auf einmal einen Funken,
Wärme
in der bodenlosen Schwärze,
wie die sachte Flamme einer Kerze.

Er war so allein wie ich,
doch er brannte innerlich.
Da war dieses züngelnde Feuer.
Wir tanzten aufeinander zu
und er entflammte mich.

So schienen wir, zwei Lichter
in der Dunkelheit und brachen an die Sternenzeit,
und als wir uns schmiegten aneinander im Dunkeln,
da begann es um uns von Sternen zu funkeln.

Die Liebe tief in mir
ist die Liebe tief in dir,
so haben wir uns im Weltall gefunden
und auf ewig einander verbunden.


© S.J.B.


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Kommentare zu "Funken in der Nacht"

Re: Funken in der Nacht

Autor: Sandro N   Datum: 16.01.2018 22:15 Uhr

Kommentar: Schön.
Sehr bildhaft und faszinierend.
Großartiger Inhalt!
Träumerisch und tiefgründig.
Wirklich gern gelesen.
Gruß, Sandro

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