Ich hab` dir schon so oft geschrieben.
Viele Worte getippt, ganze Sätze gereimt.
Doch die Zeilen sind bei mir geblieben....
Hab`gesehen wie die Stimmung kippt - in manch
einem Moment habe ich leise geweint.
Viele Gedanken gehören eigentlich dir.
Mehr als 1ooo Fragen hätte ich bereit - auch die,
die nicht zu lesen sind.
Der Himmel ist so weit - fühle wie eine (alte) Frau
und benehme mich wie ein kleines Kind.
Kein Geigenklang kann uns vereinen,
kein Klavier zusammen bringen.
Du bleibst da, ich steh`hier.
Die Sonne wird woanders scheinen,
die Musik für andere erklingen....
Ich werde dennoch weiter für dich reimen,
denn du bist mir sehr nah!
Doch die Gedanken bleiben wohl für immer hier .
Kommentar:"Liebe" und "Trauer" liegen so nah beieinander.... manchmal sind sie kaum zu unterscheiden!
Dieses Gedicht ist allerdings bewusst und absolut zu recht in der Kategorie "Liebesgedichte" zu finden. :-)
Die Stunden liegen still wie leere Räume,
ich falle aus den Fugen meiner Träume.
Ein Wind reißt mich aus allem, was ich lerne
und trägt mich fort in namenlose Ferne.
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der letzte Brief er blieb wohl ungeschrieben,
als weißes Blatt zurück, doch inhaltsschwer.
Gleich Regentropfenwünschen die verblieben,
an glitzernd Scheiben, sehnsuchtsvoll doch [ ... ]
Seit ich eine Brille brauche, achte ich sehr auf mein Sehvermögen...die Augen nicht überanstrengen, gutes Licht, am besten bei Tageslicht lesen.
Aber ich achte auch darauf, wie gut mein Umfeld [ ... ]