Nimm den Vatermörder weg von deinem Hals,
zieh dein Hemd aus und dann sei mir gut –
ich bin die Lieselotte von der Pfalz
und du bist Jeremias Schrumpelhut.
Schmeiß die Lederhose dorthin, auf den Müll,
zeig mir sofort, was darunter prangt,
dann sag ich dir, was ich von dir will
und wonach mein armes Herz verlangt!
Ich will Unsinn treiben, der mich füllt,
er- und aus-, ob das nun die Moral erlaubt,
ist mir egal, solang‘ es meine Sehnsucht stillt,
solang‘ es mir gefällt – und überhaupt!
Und dann sag mir nicht, daß du es nicht weißt,
wohin das mit uns geht und was es soll!
Wenn das Spielchen auch mit uns entgleist,
ist das Maß für mich noch lange gar nicht voll!
Also, denke bloß nicht an das leise Leben,
an die Langeweile, die uns sonst doch hat,
denn du darfst mir heute alles geben –
wenn du’s nicht machst, dann nenn ich das Verrat!
Sei so zärtlich wie du eben bist – ich kann
mich als Frau in Lüsten an dich schmiegen,
ich verzehre mich nach dir, nach diesem Mann,
den ich begehr‘, da will ich nicht groß lügen.
Was hier noch wichtig ist, das sind wohl die Gefühle.
Ich brauche sie und du hast sie entfacht!
Ich stöh’n für dich und zeig dir tausend Ziele.
So komm mit mir – sie sind für uns gemacht!
Kommentar:Bist Du Dir sicher, dass es dabei um die Lieselotte von der Pfalz
und Jeremias Schrumpelhut geht? Dem Sujet nach dachte ich eher an Heidi und Seal. Denn zu meiner damaligen Verblüffung hat sie - der Qualität der Aussage nach, ehrlich - einer/m Reporter/in auf die Frage nach dem Kennenlernen sinngemäß geantwortet: "Ich saß in der Hotelhalle und da kam er in enganliegenden Sportshorts aus der Gym und ich sah the whole pack - und da war es um mich geschehen." Schon damals war für mich absehbar, dass Seal nur zum vorübergehenden Samenspender gedacht war, was mich für ihn sehr betrübte, weil doch ICH ihn liebte, seit ich sein erstes Musikvideo gesehen hatte, er ganz in Weiß in weißer Umgebung, sein vernarbtes Gesicht und seine raue Stimme, dazu verhalten der melancholische Song...
Aber ich sitze halt nicht von anderen hochschwanger in Hotelhallen herum...
noé
Kommentar:;-))) kann ich beweisen. ich bewege noch wöchentlich 18 Tonnen Gewichte! das ist zwar vergleichsweise nicht viel, aber mir reichts... Früher warens mal 100. kein Witz! In meiner Isolation hatte ich zwei Freunde - der Trainingskeller (damals noch sehr primitiv) und das Schachspiel. Womit hätte ich die Tage, Wochen, Jahre auch zubringen sollen. Raus konnte ich praktisch nicht. ich hatte kein Geld und fast keine Freunde. Ach ja, gelesen hab ich natürlich auch. Und umsonst gearbeitet im elterlichen Betrieb... sonst war da nichts!
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