'Plattitüden Paul' schreibt einen Brief an das Bundeskanzler Amt:

"Freunde der Sonne, liebe Genossinnen und Genossen,

ich weiss, die aktuelle Situation in Deutschland ist nicht das Gelbe vom Ei.
Doch wir dürfen die Segel nicht streichen und müssen nun Nägel mit Köpfen machen! Ich persönlich sehe da Licht am Ende des Tunnels. Was sehen Sie?

Gemeinsam sollten wir dabei über den Tellerrand hinausschauen und auch über unseren Schatten springen. Es ist wichtig den Mund dabei nicht zu voll zu nehmen und natürlich dürfen wir auch mal Fünfe gerade sein lassen.

ABER, und das betone ich, wir müssen auch so langsam die Suppe auslöffeln, die wir uns hier eingebrockt haben. Ich möchte hier keinen Teufel an die Wand malen, denn noch ist nicht aller Tage Abend. Dennoch ist mein persönlicher Ratschlag: Bekennen Sie Farbe und schmieden Sie das Eisen, solange es noch heiss ist!

In dem Sinne alles Gute,

ein besorgter Bürger"


© Oliver Kästner


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Kommentare zu "Brief an die Politik"

Re: Brief an die Politik

Autor: Verdichter   Datum: 21.01.2020 2:23 Uhr

Kommentar: Hm. Hat mir auch erst auf den 2. Blick gefallen. So viele Plattitüden! Aber das ist halt die Sprache unserer Politiker und man soll ja die Menschen da abholen, wo sie stehen.

Gruß, Verdichter

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