Fürchte dich nicht, wenn das Schicksal dich stößt;
dir einen Hieb in die Seite versetzt und du fällst.

Nicht tief genug können Schluchten unter dir sein;
nicht tief genug jene Abgründe, die sich dir auftun.

Nicht das tiefste Dunkel ist seinem wachsamen Auge verborgen;
unentwegt wartet Gott am Fuße deiner Klippen des Glücks,
um dich zu fangen.

Ausgespannt hat er seine Arme wie ein weites Netz;
wenn schon ein dich liebender Mensch dich nicht fallen lässt,
um wie viel weniger er, der dich schuf.

Fürchte dich nicht, wie tief du auch fällst:

Weich landest du in der Geborgenheit seines Herzens …


© Anita Zöhrer


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