Bruno der Wolf und seine Freunde Die HexeKaukasus Teil 4 von 4

Wo sollten sie anfangen zu suchen? Bruno, der Wolf und seine Freunde wollten dem Reh, Fridolin, helfen. Sie machten sich auf den Weg, zurück in den Wald, Fridolin ging mit, weil er den Wald gut kannte. Diesmal brauchten sie, sich keine Sorgen machen, dass sie sich verliefen. Franz hatte die Idee, dass sie nach Sträucher und Bäume suchen sollten, die Ähnlichkeit mit Tieren hätten. Da alle eine große Fantasy besaßen, sahen sie überall, Rehe, Füchse, Eichhörnchen und noch viel mehr Tiere. Der Wald wurde zunehmend dichter. Irgendwann kamen sie zu einem Häuschen, es bestand aus eine Menge Bretter, in dem einige Löcher waren. Langsam gingen sie näher, alle schlichen um die Waldhütte herum, doch sie konnten niemanden entdecken. So beschlossen sie, dort zu übernachten. Der Wohnraum sah bequem aus, viele Decken lagen auf dem Fußboden. Hier war es kuschelig, sie legten sich auf die Laken, auf einmal hörten sie Geräusche. Wer knabberte denn da? Die Freunde durchsuchten das Zimmer, konnten aber nichts finden. Willi setzte sich auf eine Decke, lehnte sich an die Wand, an seinem Rücken spürte er eine Bewegung. Was war das? Ein kleiner Holzwurm kam zum Vorschein. Er begrüßte freundlich den Wolf und seine Freunde, jetzt wussten alle, warum so viele Löcher in den Brettern waren. Die Freunde erklärten dem Wurm, dass sie die Hexe suchten. Tatsächlich konnte der Holzwurm, er hieß Felix, ihnen etwas über die Hexe Kaukasus erzählen. Die Hütte, in der sie waren, gehörte einmal der Hexe, bis diese, sich das Haus mit den Spiegeln zauberte. Ein Hauch von dem Zauber könnte man hier in der Hütte immer noch spüren. Wenn man die Augen zu machte, dem Wind lauschte, dabei die Melodie des Windes summte. So sah jeder, wo die Hexe sich aufhielt, erklärte Felix ihnen. Bruno und seine Freunde bekamen Angst, sollten sie es wagen, die Melodie, des Windes summen. Was würde dann passieren, würden sie wirklich die Hexe sehen, wenn ja, könnte die Hexe nicht auch sie sehen? Wenn sie anschließend kommen würde, hätten sie überhaupt eine Chance, könnten sie sich wehren? Ihnen fielen so viele Fragen ein. Trotzdem stellten sie sich alle Mutig in einem Kreis. Auf einmal fing Mathilde, die Ente langsam an zu summen. Franz stimmte mit ein, nach und nach fingen auch die Anderen an. Der Wind wurde immer stärker, das Häuschen wackelte. Ein Sturm zog auf, ganz tapfer summten alle weiter, dann gab es einen Knall. Sie erschraken, da erblickten sie die Hexe, plötzliche stand sie mitten im Kreis. Die Freunde sprangen auseinander. Uhu befand sich hinter der Hexe Kaukasus. Er flatterte vor Aufregung so stark mit seinen Flügen, dass er den Zauberstab berührte, den die Hexe in Händen hielt. Der Stab flog direkt vor Willis Füße. Er schnappte sich den Zauberstab, ungesehen hüpfte er, so schnell er konnte aus der Hütte. Sofort hörte es auf zu stürmen, kein Windchen wehte. Die Hexe besaß keine Macht mehr. Derweil suchte die Hexe den Fußboden nach ihrem Stab ab. Keinen von ihnen fiel auf, dass Willi nicht mehr im Haus war. Als Bruno merkte, dass die Hexe den Zauberstab suchte, bäumte er sich vor ihr auf, jaulte so laut, wie er noch nie in seinem Leben gejault hatte. In der Zwischenzeit vor der Hütte schaute Willi sich genau den Zauberstab an. Er fand, dass er aussah wie ein dünner Birkenast. Da Willi lange nichts mehr gegessen hatte, bekam er großen Hunger. Sein Magen knurrte, in Gedanken fing er an, am Zauberstab zu knabbern. Was war das, neben Willi bewegte sich ein Busch? Vor Schreck hörte er auf zu knabbern. Jetzt stand auch der Strauch still, er knabberte weiter, der Busch bewegte sich wieder. Nun schwang ein Baum seine Äste hin und her. Willi wunderte sich, es war doch Windstille. Er hörte wieder auf, an dem Zauberstab zu knabbern, es war wieder alles ruhig. Da merkte das Eichhörnchen, dass es an ihm lag. Immer wenn er am Stock knabberte, bewegten sich einige Büsche und Bäume. Wie ein Blitz fuhr es durch sein Köpfchen, dass das die verzauberten Tiere sein könnten. Eifrig zerpflückt Willi mit seinen Zähnen den Zauberstab. Tatsächlich nach und nach wurden aus einigen Sträuchern und Bäumen, Tiere. In der Hütte stand Bruno der Wolf immer noch vor der Hexe Kaukasus. Ihre Haut wurde schrumpelig, sie wurde kleiner, ganz klein, die Ohren wurden Spitz. Sie verwandelte sich in eine Maus, dann lief sie flink davon, bevor Bruno sie mit seinen Tatzen schnappen konnte. Die Hexe Kaukasus gab es nicht mehr. Alle wunderten sich, weil es draußen laut wurde. Sie verließen die Waldhütte, sahen die vielen Tiere und Willi. Vor ihm lag der Zauberstab, in vielen kleinen Teilen nicht mehr zu reparieren. Das wollte auch niemand. Felix probierte einige Teile, die ihm sehr gut schmeckten. Fridolin entdeckte hinter einem Baum seinen Bruder. Schöner hätte dieser Tag nicht enden können. Die Hexe war besiegt, alle konnten ohne Angst nach Hause gehen.


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Beschreibung des Autors zu "Bruno der Wolf und seine Freunde Die HexeKaukasus Teil 4 von 4"

Auf YouTube, als Hörbuch von mir zu hören
https://m.youtube.com/watch?v=7cAU7LBFjOY

Diese Geschichte habe ich für einen besonderen kleinen Jungen geschrieben.



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