Müde, ist sie auf der Suche nach einer Seele,
nach einer Seele, die ihrem Regen lauscht.

Hinter Ecken und Verstecken,
auf Bäumen und Dächern.

Der Weg war so weit,
die Berge, die sie erklomm, so hoch.

Flehend weht ihr der Wind um ihr Gewand,
der Himmel grollt ein Gedicht auf sie nieder.

Das Buch der eigenen Wahrheit in ihrer Hand,
der Zorn reißt alles nieder.

Höher noch kann sie nicht laufen,
die Tore zu ihrer Seele, schauen nach einem der ihr gleicht.

Müde,ist sie auf der Sucher nach einer Seele,
nach einer Seele, die ihrem Regen lauscht.

Doch zwischen all dem Gestein und Luft,
ist niemand zu sehen.


© Nici


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