Laß mich bleiben,
mit meiner Ängstlichkeit,
der verhaßten,
vor den Menschen & der Dunkelheit,
dem Vielen & dem Nichts.

Schick mich nicht weg,
mit meinem Schmerz,
dem gemiedenen,
dem Dolch in der Brust,
der Sehnsucht nach & dem Grauen vor.

Laß mich sein,
mit meiner Freude,
der verschmähten,
den kindlichen, offenen,
ausgestreckten Armen.

Laß mich nicht allein,
mit allem und mir,
der Zweifelnden, Schambeladenen,
mit fragenden Augen & Leere im Blick
weg so weit weg, laß mich nicht gehen


© Eisblume


3 Lesern gefällt dieser Text.




Diesen Text als PDF downloaden




Kommentare zu "Weg so weit weg, laß mich nicht gehen"

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben zu "Weg so weit weg, laß mich nicht gehen"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.