Einst es war sein wahres Leben
Bestimmung war
sein harter Job
Jeden Tag zur Schicht gegangen
Mit Liebe hat er abgebaut
Schwarzes Gold er holt aus Erden
Dreckig war sein Arbeitsplatz
Doch Stolz sein Herz es war gewesen
Der Tradition verbunden ist
Bis einst es war der Tag gekommen
verlassen must was ihm ernährt
Aus Missverständnis hat verloren
was sein Herz am Leben hält
Nach langer zeit Entschuldigungen
man gab ihm nochmals eine Chance
Doch hat man ihm sein Herz gebrochen
Seine Arbeit neu gefunden
das Herz des Bergmanns ihm Verlies
Wehmut stand er vor dem Tore
Blutend Herz sein Leben nahm
die Zeche Lebt
Erinnerungen
Doch das Herz zerbrochen war
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]
Sie wollte…,
Sie konnte …,
Sie durfte …,
Und sie wollte immer wieder!
Doch sie konnte nicht!
Durfte sie nicht?
Nein, sie konnte nicht!
Wollte sie nicht?
Doch sie [ ... ]
Ja, ich projiziere.
Ich projiziere auf Menschen,
Die so sind,
Wie ich gerne wäre.
Dann denke ich,
Dass ich so sein würde,
Wenn ich Teil ihres Lebens sein könnte.
Aber was würde das [ ... ]