Warmes Blut rieselt
durch die müden Muskeln;
betäubte Nerven
pulsieren unter Strom.

Nach getaner Arbeit;
das gute Essen auf dem Tisch
aus Holz einer alten Zeit;
Im Rund der Pupillen:
Der Traum von Mehr.
Und das Sehnen brennt noch immer
so sehr.

Doch dann erstickt im Bildschirm
und verstummt
vor Kleingeister Stimme
werden dumpf die einst
so genialen Sinne.

Der Wecker;
wie das tägliche Murmeltier
Routine der Sklaverei
moderner Maschinerie:
So siehst du den Himmel nie...


© Copyright 2019 J. Renner


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Beschreibung des Autors zu "Alltag und Traum"

Träume sollten nicht sterben...



Kommentare zu "Alltag und Traum"

Re: Alltag und Traum

Autor: humbalum   Datum: 08.03.2019 19:23 Uhr

Kommentar: Das alles unter einen Hut zu kriegen ist Lebenskunst! Wahrscheinlich unmöglich für Einzelgänger! Und mit der grossen Liebe immer noch sehr schwierig! Am Ende bleibt einem nur ausxdem was da ist das Beste zu probieren! Klaus

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