Nimm ein Stück Stahl, ganz deiner Wahl.
Zuerst auf 1000 Grad erhitzt,
geschlagen bis es Funken blitzt.
Geformt wird es durch schiere Qual.

Um schließlich an des Pferdes Fuß,
gehämmert. Frohen Gruß!

Glaubst dein Wille ist ganz dein,
doch das kann nicht wirklich sein.

Wo Schmied und Hammer,
bilden eine Klammer
um dein tägliches Gejammer.

Wo Pferd und Reiter,
immer, immer weiter,
bleibst du doch naiv und heiter.

Denn nicht der Wille allein`
bewegt deine Glieder.
Sondern die Lust am Sein,
singt durch dich 1000 Lieder.


© Traubenzucker


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Kommentare zu "Der eiserne Wille"

Re: Der eiserne Wille

Autor: possum   Datum: 07.12.2017 1:25 Uhr

Kommentar: Dies hast du gut getroffen diesen Vergleich lieber Traubenzucker, glG!

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