Der Frühling des Lebens läßt alles erwachen, oft denkt man dabei an Kinderlachen.Wie in der Sanduhr ständig rinnten Lebenskörnchen durch das Glas, man dachte könnt es nur gelingen zu beschleunigen ihr Mass.

Kaum das der Frühling kam gezogen, spannt der Sommer seine Bogen. Man zieht das Leben in sich rein, geniesst so manchen Sonnenschein. Glaubt das diese schöne Zeit besteht aus unvergänglichkeit. Mal ging es rauf, dann ging es runter. Das Leben wurde immer bunter.

Im Herbst wo goldene Reben reifen, möcht man noch zu den Sternen greifen. Erlebt so manche frohe Stund, küsst nicht mehr jeden roten Mund. Geht unbekümmert durch die Zeit, doch ist sie bald Vergangenheit. Gibt seinem Glück noch eine Frist, ist Optimist.

Der Winter des Lebens ist die Zeit wo die Erinnerung Blumen streut. Bedächtig geht man jeden Schritt, doch seine Zeit läuft immer mit. Erzählt von längst vergangenen Lieben und des Lebens ausgeteilten Hieben. Dankt Gott für ein erfülltes Leben, im Himmel wirs`s ein anderes geben


© Erika Reinecke


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Kommentare zu "Die Jahreszeiten des Lebens"

Re: Die Jahreszeiten des Lebens

Autor: Wolfgang Sonntag   Datum: 26.07.2019 17:00 Uhr

Kommentar: Liebe Eri,
der letzte Satz ist mir zu fiktiv, sonst nicht schlecht.
Liebe Grüße Wolfgang

Re: Die Jahreszeiten des Lebens

Autor: Soléa   Datum: 27.07.2019 10:55 Uhr

Kommentar: Jedem von uns sein Himmelreich, nur im Tod, sind alle gleich …

Liebe Grüße
Soléa

Re: Die Jahreszeiten des Lebens

Autor: Maline   Datum: 27.07.2019 17:22 Uhr

Kommentar: Sehr gut gebrachtes Gleichnis! Es gefällt mir gut.

Schönen Abend! Maline

Re: Die Jahreszeiten des Lebens

Autor: Varia Antares   Datum: 28.07.2019 1:48 Uhr

Kommentar: Liebe Erika,

ich finde Deine Sprache sehr schön, würde Dein Werk aber noch besser finden, wenn Du kürzere Strophen machen könntest, damit es sich mehr wie ein Gedicht liest.

Jedenfalls hast Du es gut geschrieben, wahre Worte und Gedanken.

LG
Varia

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