Sie hiess Adelina
Reiste viel nach China
Schrieb kurze Gedichte
Las lange Berichte
Ass gerne Reis
Gab nicht viel preis
Liebte runde Brillen
Und laute Grillen
Sie hiess Adelina
Reiste viel nach China
Schwamm im Yangtse
Brach sich einen Zeh
Sprang von Klippen
Gab mir ihre Lippen
Strebte nach Freiheit
Mit grosser Heiterkeit
Sie hiess Adelina
Reiste viel nach China
Hatte eine Wunde
Liebte alte Hunde
Hatte viel Kraft
Liebte mit Leidenschaft
Fiel von der Mauer
Gross war die Trauer
Ich flog nach China
Fragte nach Adelina
Ging nach Tibet
Sprach ein Gebet
Ich flog nach Hause
Machte eine Pause
Ass ein wenig Reis
Drehte mich im Kreis
Ich ging schlafen
Träumte von Schafen
Und von Adelina
Und von China
Und der Mauer
Und der Trauer
Und ich küsste Adelina
Lange im weiten China
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.