Wenn man so in einem Zug sitzt und aus dem Fenster schaut, dann kommt einem alles vergänglich vor. Bäume und Sträucher ziehen vorbei, Bäche und Flüsse plätschern ihren Weg, Häuser und Dörfer verwehen im Wind. Alles was am Fenster zusehen ist, ist temporär. Nichts bleibt, alles verändert sich. Die Bäume wachsen und lassen ihre Blätter im Herbst fallen, Sträucher lassen Früchte und Blüten sprießen, das Wasser in Flüssen und Bächen fließt immer weiter den Weg durch die Landschaft, die Häuser und Dörfer wachsen und schrumpfen zugleich, Menschen kommen und gehen. Was bleibt ist man selber, wie man dort in diesem Zug sitzt und aus dem Fenster schaut.
Sie hatten einst geschworen sich zu lieben,
was war nunmehr von alledem geblieben?
Vergangen all die Jahre Hoffen, Bangen,
verzweigt Geäst, das sie nun [ ... ]
Zeit trägt Narben
Zeit trägt Liebe
Es gab eine Zeit ohne beides
Und diese Zeit war nicht lebendig
Sie war nur vorhanden
Wie ein Tal ohne Grün
Wie ein Baum ohne Grün
Wie ein Kuss [ ... ]