gedanken - draußen in der dunklen nacht, schweben gefrorene wassertropfen
- lautlos -
schwerelos, vom himmel
meine gedanken, legen sich
- unsichtbar -
- trübe -
über die frierende stadt und hinterlassen spuren die mich schmerzhaft spüren lassen,
liebe geht nie ohne macht
ich bin erschrocken, dass gesprochene hat mich zu sehr getroffen, um zu vergessen was mal war...
seufzend
blick ich ohne bild in die nacht - was hab ich nur falsch gemacht?
warum ist liebe immer ein kampf?
gedanken
- die schneeflocken bedecken die dächer, unter dieser weißen macht wünschte ich - mich zu verstecken...
ich will nicht diese traurigkeit; vielleicht erkenntnis - das ich mit dieser liebe niemals genügend gebe,
um mich
beschützt, aufgehoben - auffangen
zu lassen...
ich fühl mich so leer und die sehnsucht nach nähe ohne befangene gedanken, die
messerscharf
schmerzlich mich erschaudern lassen, macht meine seele langsam ganz klein...
so versuch ich zu sein
- wie draußen die flocken und zerschmelze in tränende traurigkeit
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Wenn du nach Amsterdam kommst, lass die Zeit am Ufer stehn,
denn im Gras des Vondelparks darf sie einfach schlafen gehn.
Barfuß liegt dort das Versprechen still im tiefen, warmen Moos,
alte [ ... ]
An Tagen, an denen wir Schmerzen haben, an denen uns die Kraft fehlt…
Wo wir schier verzweifeln, eigentlich nur noch schlafen wollen, unsere Ruhe...
Kommt irgendwann der Moment, wo wir [ ... ]