Gesichter, starr und ohne Mut,
und in den Augen kein Verlangen.
Längst schon erloschen ist die Glut,
kaum hat das Leben angefangen.
Lass deine Träume los und flieg davon,
bist viel zu lange hier geblieben.
Du findest deinen Himmel schon,
fang einfach an zu lieben.
Die Stille ist wie eine Wand,
sie will uns voneinander trennen,
und niemand reicht uns seine Hand,
weil sie vor Hass uns nicht erkennen.
Lauf einfach fort, schließ hinter dir die Tür,
hast lang genug den Hass ertragen.
Versteck dich nicht mehr, steh zu dir,
fang einfach an zu fragen.
Flieg, Vogel, flieg,
halt dich nicht fest an alten Träumen,
du wirst nichts versäumen,
Vogel, flieg!
Im Spiegel seh ich jeden Tag,
ich bin mir selber fremd geworden.
Dass ich dem Leben unterlag,
hab ich ganz gut vor mir verborgen.
Ich lass jetzt los, fang ganz von vorne an,
hab keinen Reichtum zu verlieren,
will wissen, was ich wirklich kann,
will endlich meinen Himmel spüren.
Flieg, Vogel, flieg,
halt dich nicht fest an alten Träumen,
du wirst nichts versäumen,
Vogel, flieg!
Flieg, Vogel, flieg,
vergiss nicht unsre Lieder,
komm irgendwann mal wieder,
Vogel, flieg!
Einen Tag die Stadt entdecken. In
Cafes sitzen. Mit Leuten reden. Auf
dem Lachen fliegen. In Geschäften
stöbern. Mit Hemden feiern. Und die
Zeit fühlen. Und sehen wie das Leben
gibt.
Du gehst durch die Ränder der Nacht,
wo dein Atem einst schwer war
und jeder Schritt tiefer führte.
Doch ein stilles Leuchten
dringt durch die Risse der Dunkelheit
und öffnet den [ ... ]
Teil 1: Das Erwachen
I. Der unauffällige Tod
Der Kaffeeautomat in der Küche von Leo Aschenbrenner war ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Er mahlte die Bohnen mit exakt 62 Dezibel, regelte die [ ... ]
Gar mühsam mich die letzte Nacht begrüßte,
was leider nicht den Schönheitsschlaf versüßte.
Jetzt seh' ich aus wie eine Nebelkrähe,
getraue mich noch kaum in meine Nähe.