So!! Jetzt habe ich die Schnauze aber langsam mal voll von Ihrem Gelaber!
Guten Abend!
Und willkommen liebe Dichter oder Denker,
die wie Richter und Henker,
wohl heute noch entscheiden,
was zu leiden,
was zu vermeiden!
Aber keine Sorge ihr Lieben,
heute Abend steht euch nichts zu befürchten, denn ich will euch nicht mit sanften hieben
in falschen verklärten Hoffnungen wiegen,
sondern stelle gleich mal von Anfang an KLAR,
wie ihr über mich zu befinden habt!
Also:
Nichts würde mich heute mit mehr Schmach beflecken
als mich nicht mit der Note GUT zu bedecken!
So will ich nicht länger Zeilen um Zeilen
aneinander reihen,
und wenn sies doch nicht lassen können, können sie mir ja E-Mailen.
Da stehen wir nun auch schon bei meinem ersten Degicht, dass das vom heutigen elektronischen Zeitalter spricht.
In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]