...denn sein Herz war nicht nur ein finsterer Winkel geworden,nein,es war ein schwarzer Schrein,ein tiefschwarzer,dreckiger Verschlag,an dem sich dunkle Phantasien und lodernde Selbstzweifel breitgemacht hatten.Aufrechterhalten,das äußerliche Gehaben fortführen als wäre nichts gewesen.Dieses Außenleben unverdächtig weiterzuführen fiel ihm immer schwerer,von Tag zu Tag...von Stunde zu Stunde.
Es war ja auch so,das er so viele Träume geopfert hatte,opfern hatte müssen,weil ihn das Leben dazu zwang.Das jedenfalls war seine Rechtfertigung,sich selbst gegenüber,denn hätte er nicht dutzende Gründe warum dieses und jenes nicht ging,wäre er seelisch gestorben.Das war er eigentlich schon,aber es war mehr eine psychische Verwesung bei lebendigen Leibe.Wie häßlich seine Seele war,er wollte sich das gar nicht ausmalen.Nur soviel:Auch er war mit den besten Absichten in sein Leben gestartet,so wie die meisten...Das diese ineinander krankhaft verschachtelten "Gedankentumore" sein Wesen sein sollten,das wollte er so nicht hinnehmen.
Deshalb wurde er zum Verdrängungsweltmeister mit beissender sarkastischer Ader.Wer könnte ihm noch helfen,außer ein paar Elfen?


© Hannes Lapesch


1 Lesern gefällt dieser Text.


Diesen Text als PDF downloaden




Kommentare zu "Die Seele ist ein weites Land..."

Re: Die Seele ist ein weites Land...

Autor: possum   Datum: 24.06.2019 2:32 Uhr

Kommentar: Lieber Hannes,
du beschreibst unseren aller Wege, welche oftmals einfach nicht in die Richtung führen wie man es sich erhofft, dennoch es gibt immerzu wieder Abzweigungen,

liebe Grüße an dich!

Re: Die Seele ist ein weites Land...

Autor: possum   Datum: 24.06.2019 2:34 Uhr

Kommentar: Ach unsere Aller Seelnwege sollte es oben heißen ... sorry ... immer diese Eile!

Kommentar schreiben zu "Die Seele ist ein weites Land..."

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.