FAMILIE HOPPLER FEIERT
MUTTERTAG
Es war wieder soweit, das nächste Fest stand vor der Tür. Es war ein Besonderer Tag. Der Muttertag stand vor der Tür.
Herr Hoppler, Tippsi und Tappsi wollten Frau Hoppler überraschen.
Sie hatten aber keine Idee, was es sein soll.
Aber eines Tages war ein Zirkus in Hasenstadt. Dort trat auch ein Magier auf. Natürlich war Familie Hoppler bei einer Vorstellung. Tippsi und Tappsi waren von dem Magier begeistert.
„ Papa! Wir wissen, wie wir Mama zum Muttertag überraschen können!“, sagten Tippsi und Tappsi nach der Vorstellung.
„ Und wie?“, wollte Herr Hoppler wissen.
„ Wir laden den Magier ein und schenken Mama eine Vorstellung!“, gaben Tippsi und Tappsi zur Antwort.
Sie schauten ihren Vater fragend an.
Herr Hoppler dachte nach, dann nickte er.
„ Das ist eine gute Idee. Mama wird sich freuen.“, sagte Herr Hoppler.“ Ich werde gleich mit ihm reden.“
Tippsi und Tappsi fingen zu jubeln und tanzen an.
„ Hört auf!“, sagte Herr Hoppler.“ Ihr dürft aber Mama nichts sagen!“
Er legte seinen Zeigefinger auf seinen Mund und machte:“ Pst!“
Tippsi und Tappsi machten es nach.
Inzwischen kam Frau Hoppler.
„ Geht nach Hause, ich habe etwas vergessen!“, sagte Herr Hoppler.“ Ich komme bald nach.“
Frau Hoppler wollte etwas sagen, aber Tippsi und Tappsi zogen sie weg.
„ Wir haben Hunger!“, sagte Tippsi.
„ Gehen wir nach Hause!“, bettelte Tappsi.
Frau Hoppler war schließlich einverstanden und ging mit den beiden nach Hause.
Inzwischen sprach Herr Hoppler mit dem Zauberer. Der war damit einverstanden, am Muttertag bei Familie Hoppler eine Extravorstellung zu geben. Der Zauberer versprach um sechs Uhr zu kommen. Herr Hoppler ging gut gelaunt nach Hause.
Frau Hoppler war mit Tippsi und Tappsi zu Hause angekommen.
Aber etwas war anders!
Tippsi und Tappsi waren anders als sonst.
Ihre Mutter musste sie nur einmal bitten ihre Hände waschen.
Tippsi und Tappsi liefen in das Badezimmer.
„ Macht bitte keine Unordnung!“, sagte Frau Hoppler, als sie in das Badezimmer kam.
Aber sie war überrascht, als sie sah, was ihre beiden Söhne machten.
Tippsi und Tappsi putzen das Waschbecken.
„ Wir haben es ein bisschen schmutzig gemacht.“, sagte Tappsi.
„ Und jetzt putzen wir es.“, setzte Tippsi fort.
Frau Hoppler konnte nichts sagen. Sie wartete bis die beiden fertig waren, dann gingen sie in die Küche.
Auch während dem Essen waren die beiden brav. Nach dem Essen halfen sie ihrer Mutter beim Tisch abräumen. Danach gingen sie auch sofort schlafen.
Frau Hoppler verstand ihre Söhne nicht.
Als Herr Hoppler nach Hause kam, wollte er wissen, wo Tippsi und Tappsi sind.
Frau Hoppler erzählte ihm, wie brav die beiden waren.
„ Ich verstehe nicht, warum sie so brav sind.“, sagte sie, als sie fertig war.
Auch Herr Hoppler war ratlos.
„ Wir sollten darüber froh sein.“, antwortete Herr Hoppler.
Seine Frau war damit einverstanden, sie gingen ebenfalls schlafen.
Auch in den nächsten Tagen waren die beiden besonderes brav.
Sie halfen ihren Eltern wo sie nur konnten. Sie halfen ihrer Mutter bei der Hausarbeit oder ihrem Vater beim Autowaschen.
Dann war es endlich so weit!
Der Muttertag war endlich da!
Tippsi, Tappsi und Herr Hoppler hatten das Frühstück und das Mittagessen gemacht.
„ Mama, du musst dich beeilen!“, riefen Tippsi und Tappsi.
„ Was habt ihr denn?“, wollte sie wissen, sie schaute Herrn Hoppler fragend an.
Aber Herr Hoppler schüttelte den Kopf und gab zur Antwort:“ Ich kann dir auch nicht sagen, was sie haben. Wir sollten uns aber beeilen!“
Er stand auf und führte seine Frau vor das Haus.
Dort war eine kleine Bühne und Sitzreihen aufgebaut. Die Nachbarn hatten sich vor der Bühne versammelt.
„ Was ist denn das?“, fragte Frau Hoppler überrascht.
„ Das ist unsere Überraschung!“, riefen Tippsi und Tappsi, sie standen auf der Bühne.
„ Setz dich bitte.“, sagte Herr Hoppler.
Frau Hoppler setzte sich und wartete, was passieren würde.
Auch die anderen setzten sich auf ihre Plätze und warteten gespannt auf den Beginn der Vorstellung.
„ Meine Damen und Herren!“, begann Tippsi.
„ Wir möchten Ihnen den Zauberer Jonathan Silber vorstellen!“, setzte Tappsi fort.“ Er wird Sie heute verzaubern!“
„ Das ist unsere Überraschung für dich, Mama!“, sagte Tippsi.
Während der Zauberer auf die Bühne kam, holten Tippsi und Tappsi einen kleinen Tisch.
Der Zauberer hatte einen weißen Zylinder, einen weißen Frack und Hose, dazu ein rotes Hemd mit Rüschen an.
Nachdem er sich verbeugt hatte, begann er mit seiner Vorstellung.
Er nahm von dem Tisch einen Löffel und gab ihn Tappsi. Der ging zu dem Publikum.
„ Das ist ein normaler Löffel!“, sagte Herr Viechtl und gab Tappsi den Löffel zurück.
Tappsi gab dem Zauberer den Löffel.
Das Publikum wartete gespannt, was passieren würde.
Der Magier hielt den Löffel hoch und sprach:“ Hokuspokus Portikus Fidibus Bus!“
Aus seiner Hand erschien der Löffel, aber jetzt war er verbogen.
Das Publikum applaudierte begeistert.
Die Vorstellung ging weiter. Tippsi gab dem Zauberer eine Münze. Jetzt ging er zu den Zusehern und zeigte die Münze.
„ Das ist eine normale Münze!“, stellte Frau Hoppler fest.
Nachdem er wieder auf der Bühne war, gab ihm Tippsi eine Schnur. Der Zauberer sprach wieder die magischen Worte, dann nahm er die Schnur und fädelte sie durch die Münze.
Einige Besucher schüttelten den Kopf.
Zum Schluss zeigte der Zauberer einen Besonderen Trick.
Tippsi und Tappsi stiegen in einen Kasten. Der Zauberer schloss den Kasten. Er sprach noch einmal die magischen Worte. Dann öffnete er den Kasten. Aber Tippsi und Tappsi waren nicht drinnen!
„ Wo sind meine Kinder!“, rief Frau Hoppler.
„ Wir sind hier!“, antworteten die beiden aus der letzten Reihe.
Frau Hoppler war erleichtert. Tippsi und Tappsi liefen wieder auf die Bühne.
Der Magier verbeugte sich und ging von der Bühne. Das Publikum applaudierte begeistert.
„ Das war mein schönster Muttertag!“, sagte Frau Hoppler, als sie wieder zu Hause waren.


© Hilla M. Faseluka (c) 2012


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Beschreibung des Autors zu "FAMILIE HOPPLER FEIERT DEN MUTTERTAG"

Fantasievolle kindergeschichte




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