Haus der Träume

© Eleonore Görges

Haus der Träume

Es steht ein Häuschen klein
allein in weiter Stille,
mir träumt's es wäre mein,
mitsamt der Abendgrille,

die ihr Lied für mich nur geigt
in die frühe Abendstund';
der Rest der Welt, er schweigt.
Tief in meines Herzens Grund,

da spür ich diese Demut,
die das tief geduckte Haus
mir schenkt ~ und Wehmut
tritt aus meiner Seele aus.

Wie gern ging ich hinein,
ich weiß, ich wär geborgen,
es wär ein stilles Sein ~
und ein behütet morgen.


© Eleonore Görges


9 Lesern gefällt dieser Text.


Unregistrierter Besucher







Diesen Text als PDF downloaden



Kommentare zu "Haus der Träume"

Re: Haus der Träume

Autor: Ikka   Datum: 04.02.2019 22:05 Uhr

Kommentar: Deine Zeilen, liebe Eleonore, und natürlich auch das Häuschen sind so richtig zum Einkuscheln ...
Abendgruß,
Ikka

Re: Haus der Träume

Autor: possum   Datum: 05.02.2019 1:13 Uhr

Kommentar: Wundervoll liebe Eleonore, da fühlt man sich sogleich geborgen, ganz lieben Gruß!

Re: Haus der Träume

Autor: Eleonore Görges   Datum: 08.02.2019 10:00 Uhr

Kommentar: Herzlichen Dank euch beiden fürs Lesen, Reagieren und für das Einfühlen!
So ein Häuschen lädt ein, das stimmt... gesehen habe ich es in der Bretagne.

Liebe Grüße - von der Eleonore

Kommentar schreiben zu "Haus der Träume"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.