Ein Tag wie jeder andere,
Außer das es der Erste ist,
der Erste von drei Urlaubstagen.
Drei Tage zum Entspannen,
drei Tage zum Ordnung schaffen,
drei Tage zum Lesen und Nachdenken,
drei Tage zum Schreiben.
Ein Tag wie jeder andere,
außer das Ich Zeit habe,
Zeit zum Schreiben.
Aber ich sitze hier und nichts geschieht,
aber das virtuelle Blatt vor mir bleibt leer,
aber die Gedanken lassen sich nicht ordnen,
aber, ich habe noch nichts geschrieben.
Vielleicht doch kein Tag wie jeder andere,
also schreibe ich einfach vor mich hin.
Der Erste von drei Urlaubstagen.
Was wird am Ende auf dem Papier stehen,
was wird bleiben, von diesen drei Tagen,
was wird mich zum Schreiben führen,
was ist das für ein Text vor mir?
Ein Tag wie jeder andere,
außer, dass es der Erste ist,
der erste an dem Ich schreibe,
ohne zu wissen, was ich eigentlich sagen wollte.
Ein irgendwie seltsam schöner Tag!
Geboren und Gestorben
Leben und Tod
Wachsen und Schrumpfen
Klein und Groß
Weiss und Schwarz
Dick und Dünn
Schmal und Breit
Hungrig und Satt
Nah und Fern
Innen und [ ... ]
Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Das leere Haus. Im Zimmer der
Löwen, leben jetzt Katzen.
Im Zimmer der Adler, leben jetzt
Spatzen. Im Zimmer der Hirsche
leben jetzt Hasen. Und alle sind
voller Bildung. Und alle sind [ ... ]