Ein Tag wie jeder andere,
Außer das es der Erste ist,
der Erste von drei Urlaubstagen.
Drei Tage zum Entspannen,
drei Tage zum Ordnung schaffen,
drei Tage zum Lesen und Nachdenken,
drei Tage zum Schreiben.
Ein Tag wie jeder andere,
außer das Ich Zeit habe,
Zeit zum Schreiben.
Aber ich sitze hier und nichts geschieht,
aber das virtuelle Blatt vor mir bleibt leer,
aber die Gedanken lassen sich nicht ordnen,
aber, ich habe noch nichts geschrieben.
Vielleicht doch kein Tag wie jeder andere,
also schreibe ich einfach vor mich hin.
Der Erste von drei Urlaubstagen.
Was wird am Ende auf dem Papier stehen,
was wird bleiben, von diesen drei Tagen,
was wird mich zum Schreiben führen,
was ist das für ein Text vor mir?
Ein Tag wie jeder andere,
außer, dass es der Erste ist,
der erste an dem Ich schreibe,
ohne zu wissen, was ich eigentlich sagen wollte.
Ein irgendwie seltsam schöner Tag!
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Zuerst zu beachten wär' wohl dabei,
die Herrn der Schöpfung, sind nicht einerlei,
am besten vermutlich einfach gemacht,
so habe ich es für mich ausgedacht:
Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.