Schreibe gern’ aus Eitelkeit
Worte vor mich hin.
Bin stets auch hocherfreut,
wenn ich bewundert bin.

Schreibe über Zorn und Zeit
weil ich so wütend bin.
Bin es oftmals aber leid,
denn macht es einen Sinn?

Schreibe über die Gefühle,
Liebes- und andre Schwüre.
Bin gerne Insel im Gewühle
und öffne dir die Türe.

Schreibe, um darin zu leben,
was da vor mir steht.
Eingebunden so im Weben,
hoffe, dass es weitergeht.

Schreibe gerne mich zum Ende,
weil ich oft auch müde bin.
Hoffe dann auf treue Hände,
und einen neuen Sinn.

Geschrieben als Gedicht,
bleibt auch ein kleiner Wicht.


© Gerhard Falk


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