Zwei Esel ziehen schwere Last
Den Berg hinauf, hinauf den Berg,
Auf steilem Pfad und ohne Rast,
Im Dämmerlicht - ein Lebenswerk.
Der eine zieht mit schwerem Tritt,
Das Haupt gesenkt, mit müdem Blick:
"Mein Leben, das ist grau und leer,
Grau und leer, so öd' und schwer,
Ach, wenn es doch endlich vorüber wär'."
Der and're zieht im gold'nen Licht,
Doch stolz mit hohem Haupt und spricht:
"Ja, das Leben ist schon schwer,
Aber warm auch, bunt und weit,
Wie dort das tiefe, blaue Meer,
Die rote Sonne, das Blumenkleid."
"Wirklich?" wendet der erste ein,
"Glaub' ich nicht, kann gar nicht sein."
"Doch," sagt der zweite, "dieses Leben,
Glaube mir, es ist auch schön.
Brauchst bloß mal den Kopf zu heben,
Um dir alles anzuseh'n."
"Ach, kein Bock," entgegnet der,
Zieht und zieht nochmal so schwer.
Kommentar:Hallo Mandalena,
Danke dir. Leider gehöre ich selbst oft zur Gruppe der Pessimisten, aber ich bemühe mich, immer öfter der Esel zu sein, der den Kopf hebt.
LG vom Pedda/gog
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Danke, Dieter — Stimme vor dem Tor,
dein Ruf ging weit und klang im Chor.
Wo Druck entstand und Gefahr sich ballte,
warst du der Ruhepol, der Ordnung entfaltete.
Wer schuldig ist,
Der werfe den ersten Stein.
Aber wer im Glashaus sitzt,
Der sollte nicht mit Steinen werfen.
Problem:
Irgendwie sitzen wir alle im Glashaus.
Also, wer schuldig ist, [ ... ]
Ein Herz hängt an der Wand!
An einem Tag redet es.
Am andern Tag ist es ruhig.
Mal singt es ein Lied.
Und mal spielt es Schach.
Dann lacht es die Vase an.
Und dann küsst es die Uhr.
Ein Herz [ ... ]