Zwei Esel ziehen schwere Last
Den Berg hinauf, hinauf den Berg,
Auf steilem Pfad und ohne Rast,
Im Dämmerlicht - ein Lebenswerk.
Der eine zieht mit schwerem Tritt,
Das Haupt gesenkt, mit müdem Blick:
"Mein Leben, das ist grau und leer,
Grau und leer, so öd' und schwer,
Ach, wenn es doch endlich vorüber wär'."
Der and're zieht im gold'nen Licht,
Doch stolz mit hohem Haupt und spricht:
"Ja, das Leben ist schon schwer,
Aber warm auch, bunt und weit,
Wie dort das tiefe, blaue Meer,
Die rote Sonne, das Blumenkleid."
"Wirklich?" wendet der erste ein,
"Glaub' ich nicht, kann gar nicht sein."
"Doch," sagt der zweite, "dieses Leben,
Glaube mir, es ist auch schön.
Brauchst bloß mal den Kopf zu heben,
Um dir alles anzuseh'n."
"Ach, kein Bock," entgegnet der,
Zieht und zieht nochmal so schwer.
Kommentar:Hallo Mandalena,
Danke dir. Leider gehöre ich selbst oft zur Gruppe der Pessimisten, aber ich bemühe mich, immer öfter der Esel zu sein, der den Kopf hebt.
LG vom Pedda/gog
Kommentar schreiben zu "Null-Bock Generation"
Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.
Das tiefe Denken
deines Herzens
streichelt sanft
die Aura
meiner
geschundenen
Seele,
bettet sie
seelenweich
in den
Kreislauf
deiner Gedanken
und
trägt sie
behutsam
durch
die [ ... ]
Wenn einem die Traurigkeit nicht von der Stelle weichen will, vergleichbar mit einem streunenden Hund von der Straße, der nur ein bisschen Liebe und Aufmerksamkeit für sich beanspruchen möchte, [ ... ]
Sie band sich das Kopftuch und die Schürze, nur die Schuhe konnte sie sich nicht binden wegen ihres dicken Bauches. Bald würde das zweite Kind kommen, und sie und Peter waren schon [ ... ]