Auf dem Teller
liegt gebraten
braungebrannt ein lecker Braten
schwimmt in Soße mit Gemüse
Möhren und auch Erbs dazu

Gestern noch gehüpft im Grase
Federkleid so schön wie du
doch der Hunger war wohl schlimmer
Erfreust mein Magen noch dazu

der erste Schnitt nun
in dein Fleische
Rosa Zart liegst du vor mir
Führ die Gabel nun zum Munde
Ach was bist du für ein Hochgenuss
Doch was ist das ein leichtes knacken
plötzlich fällt ein Zahn heraus

Das war die Rache von dem Braten
nicht mehr nur ein Hochgenuss


© Friedelchen


0 Lesern gefällt dieser Text.




Kommentare zu "Der Sonntagsbraten"

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben zu "Der Sonntagsbraten"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.