Meine Hand in Deiner-
so wie damals.
Nur war sie da
viel kleiner.

Schicksal -
das kann jeden treffen.
Deine Worte -
die Wahrheit.
Verletzend.

Du leidest
- das weiß ich.
Du hast Schmerzen
- das schmerzt auch mich.

Denke oft daran,
dass ich dich
von Heut auf Morgen
verlieren kann.

Denke an die glücklichen Momente,
friere sie ein.
Mein Herz -
es zerbricht jedes Mal dabei.

Wieder loslassen müssen,
wieder verlier´n.
mit einem Lächeln all den Schmerz kaschier´n.

Wieder Tränen,
wieder Trauer,
von ungewiss langer Dauer.

Es gibt einen Ort,
an dem wir uns wiedersehen.
Einander in die Arme nehmen.

Ich glaube fest daran -
so fest,
dass es meine Angst nahezu bändigen kann.

Lachen und weinen miteinand.
weil niemand zwei Seelen tatsächlich trennen kann.

Ja, ich glaube fest daran.


© so21me


7 Lesern gefällt dieser Text.



Unregistrierter Besucher


Unregistrierter Besucher

Diesen Text als PDF downloaden




Kommentare zu "Selbst der Tod kann uns nicht trennen"

Re: Selbst der Tod kann uns nicht trennen

Autor: Verdichter   Datum: 17.05.2018 23:45 Uhr

Kommentar: So fühlt es sich an. Hat mich sehr traurig gemacht, aber das ist eben ein Zeichen, dass es mich tief berührt. An einem solchen Punkt in meinem Leben habe ich mit dem Schreiben angefangen.

Gruß, Verdichter

Re: Selbst der Tod kann uns nicht trennen

Autor: so21me   Datum: 23.05.2018 17:37 Uhr

Kommentar: Vielen Dank für die lieben Worte Verdichter.
Vor Schmerz kann man sich leider nicht schützen, aber zum Glück kann man Trost im Schreiben finden.
Es tut mir leid, dass du durch eine solche Erfahrung zu schreiben begonnen hast, wie viele Andere sicher auch. Aber wenn ich deine Gedichte lese, bin ich froh, dass du zu schreiben begonnen hast. Sie sind voll mit Gefühlen. Sehr schön.

Einen lieben Gruß

Kommentar schreiben zu "Selbst der Tod kann uns nicht trennen"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.