Der Tag ist jung,
nur ich der Alte.
Er geht am Abend,
doch ich bleibe.

So sammle ich die jungen Tage,
bis ich dereinst auch gehen muss.
Dann zähl ich sie und lass sie frei.
Wer weiß, wen sie dann treffen,
vielleicht bin ich ganz jung dabei.


© Gerhard Falk


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