Du, Schöne, hast mich reich gemacht.
Mit deinem Lächeln hast du mich berührt
und mich aus aller Zeit entführt.
Du brachtest Licht in meine Nacht.
An dich hab meine Hoffnung ich gebunden.
Auch wenn ich niemals dich gesehn,
so konnt ich doch dein Herz verstehn.
In dir hab ich ein Spiegelbild gefunden.
Nun gehst du fort in eine andre Welt,
in die ich dir nicht folgen kann.
Wir sehn uns, sagst du, dann und wann.
Doch eins ist's, was für mich noch zählt:
Die Bilder, die uns stets verbunden,
hab ich allein bei dir gefunden.
Mit fremden Federn schmückt sich der,
der mit dem Kopf tut sich schwer.
Dabei wird es einem recht leicht gemacht,
was man mit eignem Geist nicht schafft.