Nach aussen geht es mir gut,
aber innerlich Tod und kaputt,
und es steigt in mir die Trauer,
tief in mir die Wut,
zu hoch ist diese Mauer,
unaufhaltsam dieser Regenschauer.
Und ich sitze hier allein,
und starre halbtot vor mich hin,
ich trinke warmen Wein,
weil ich zu verzweifelt bin.
Alle sagen, es wird alles besser,
aber es wird gar nichts mehr gut,
und ich lege ab das Messer,
denn mir mangelts schwer an Mut.
Es war mal eine heile Welt,
doch dann kam dieser Spast,
und hat diese Welt, zu einem Höllenritt gemacht,
bis alles nun zerfällt,
nicht zu bezahlen ist Lebensglück mit Geld...
Ich kann nun nur noch schreien:
Bitte lauft!
Denn nur so kann ich mich befreien,
und habe mir gestern eine Waffe gekauft.
Ich schlender im Rausch zur Bank, doch das was ich suchte hatten sie nicht,
denn ich wollte nur, Glück auf Kredit,
denn mit Geld hätte ich nichts verdient,
und deshalb schreite ich fort aus dem Licht.
Und jetzt habe ich Mut,
ich spüre, in meinem Herzen gefrorenes Blut,
ich ziehe ganz sanft und elegant,
den Abzug, und höre den Schuss,
jetzt fühlt sich meine Seele entspannt
mit dem Gewissen das ich bald sterben muss.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]