Nach aussen geht es mir gut,
aber innerlich Tod und kaputt,
und es steigt in mir die Trauer,
tief in mir die Wut,
zu hoch ist diese Mauer,
unaufhaltsam dieser Regenschauer.
Und ich sitze hier allein,
und starre halbtot vor mich hin,
ich trinke warmen Wein,
weil ich zu verzweifelt bin.
Alle sagen, es wird alles besser,
aber es wird gar nichts mehr gut,
und ich lege ab das Messer,
denn mir mangelts schwer an Mut.
Es war mal eine heile Welt,
doch dann kam dieser Spast,
und hat diese Welt, zu einem Höllenritt gemacht,
bis alles nun zerfällt,
nicht zu bezahlen ist Lebensglück mit Geld...
Ich kann nun nur noch schreien:
Bitte lauft!
Denn nur so kann ich mich befreien,
und habe mir gestern eine Waffe gekauft.
Ich schlender im Rausch zur Bank, doch das was ich suchte hatten sie nicht,
denn ich wollte nur, Glück auf Kredit,
denn mit Geld hätte ich nichts verdient,
und deshalb schreite ich fort aus dem Licht.
Und jetzt habe ich Mut,
ich spüre, in meinem Herzen gefrorenes Blut,
ich ziehe ganz sanft und elegant,
den Abzug, und höre den Schuss,
jetzt fühlt sich meine Seele entspannt
mit dem Gewissen das ich bald sterben muss.
Es war der Tod, der mir gewahr,
ich sprach mit ihm, ganz wunderbar.
Vollkommen ohne Scheu im Traum,
so losgelöst, von Zeit und Raum.
Er war es auch der heute Nacht,
mir Eisesblumen [ ... ]
Ich bin nur ein Universum entfernt,
Von einem erfüllten Leben.
Nur ein Universum entfernt.
Und die beste Version meiner Selbst
War ich bei meiner Geburt
Oder werde ich am Sterbebett sein.