Hortensien, mit Farben voller Pracht
Welch eine Trübsal wenn sie bald verblassen
Der Tag wird dunkel wie die Nacht
Bald wird der Sommer mich verlassen.
Um's Herz wird mir so kalt und weh
Tränen wollen fließen
Wenn ich durch meinen Garten geh
Ein letztes mal wil ich den Sommer noch genießen.
Denk ich an meine Jugendzeit
Wo Hortensien nie verblaßten
Der Sommer nahm kein Ende
Mit Farben kaum zu fassen.
Ich wurde wach, aus meinem Traum
Mein Kopf er war so schwer
Vorbei ist sie die Jugendzeit
Für mich gib's keinen Garten mehr.
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Im Flüstern des Windes, uralt und sehr klar,
ruft eine Stimme von weitem und ganz fernem Jahr:
„Sei frei, sei frei“, trägt sie mich fort,
hinaus aus Ketten, hinaus [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der Geier singt ein Lied.
Der Löwe fliegt zur Post.
Der Bär kauft ein Klavier.
Und die Sonne scheint.
Und die Welt spielt. Und
jeder Traum findet Gold.