Auch dieses Jahr ist es der Weihnachtszeit gelungen,
mir den Trübsal des Novembers zu vertreiben.
Wenn ich festliche Lieder erst gesungen,
können Traurigkeit und Grau nicht bleiben.
All der Glitzer und der Glanz
finden den Weg zu meinem Herzen tief,
erfüllen es mit Liebe ganz,
wie gute Geister, die ich rief.
Briefe schreiben mit der Hand,
Schoko-Plätzchen backen,
Tannengrün und Weihnachtstand,
Geschenke für die Lieben packen...
Ach, ich möcht' die Zeit nicht missen!
Sie erdet mich und schenkt mir Licht.
Es gelingt ihr stets, das Novembergrau zu binden.
Sie ist meine Medizin nach altem Wissen.
Und gäbe es Weihnachten nicht -
man müsste es erfinden!
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Warum ist mein Leben so voller
Wahrheit? Ich trinke Morgens
für Stunden Kaffee. Denke an
Märchen, Engel, Wunder und
Paradiese. Und Musik spielt im
Kopf. Und Tänze wecken den Tag.
Und [ ... ]