Auf steilem Kamm,
zwischen den Tälern,
wanderten wir.
Auf einer Bank
saß ein Naturfreund.
Er zeigte
besondere Bäume.
Ein Pornospruch
aus Licht und Schall
trieb ihn davon,
schräg, in den Wald.
Wir gingen dahin.
Die Frau
des Wanderleiters,
wurde noch beleidigt,
vielleicht durch Verdrängtes,
das ich bedachte,
als ich ihr müdes Gesicht sah.
Im Lokal saß ich
bei der Frau
eines verstorbenen Freundes.
Ich schwieg sie an.
Ihre Freunde drängte es
in einen Weinkeller,
sie kehrten nicht mehr zurück.
Ich saß mit
Frau B.,
die von Ostpreußen, einst,
nach Bingen geflohen war.
Wir schwiegen viel.
Neben an
räumte man rasch den Tisch,
meine Parteifreunde, CDU,
schwiegen mich an,
beim Vorbeihuschen.
Schweigen ist Schweigen,
aber kein Laserspruch.
Es war überhaupt wenig Laser zu hören.
Schöne junge Frauen
saßen vor der Höhle,
neben ihren Begleitern.
Ich traf noch die Männer
der Familie W.
Sie schwiegen,
kurz sprach ich mit dem Ältesten,
einem Maurer aus Ostpreußen
über unsere Wanderung.
"Warn nen Dutzend Leute da."
Es war fast kein Laser zu hören.
Ich verabschiedete mich von Frau B.
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Der Regen von gestern ist lange getrocknet.
Meine Tränen trocknen langsam hinterher.
Ich schmecke salzige und süße Bilder der Erinnerungen.
Ich schaue meinem Spiegelbild tief in die [ ... ]
Auf der Strasse sagt das Leben.
Höre die Händler
Höre die Kellner.
Höre die Gäste.
Höre die Fremden.
Und dann gehe ins Cafe
Trinke einen Tee.
Lächle. Und liebe die Zeit.
Und Du [ ... ]