Die Stimme des wütenden Windes
flüstert vor den dunklen Fensterscheiben
Aufgeblähte Bäume werfen mysteriöse Schatten
an die kalkweißen Wände der Häuser
Aufgeregte Türen klappern im Takt pochender Herzen
Indes verweile ich
in dieser kuriosen Klangblase,
verkrieche mich in die Illusionshöhle meiner Gedanken
und suche in den herumliegenden Erinnerungen
nach den verschollenen Zündhölzchen
Kommentar:Ich muss mich an meine Kindheit erinnern, als bei schweren Sturmen immer der Strom ausfiel und die Kerzen auf dem Tischstanden. Mutter ließ sich immer etwas einfallen ,uns drei Kinder zu beschäftigen. Es sind schöne Erinnerungen geblieben.
Kommentar:Vielen Dank für das Feedback, Jens und Wolfgang.
Danke, Jens, auch für den Hinweis auf das fehlende "R" - ein freiheitsliebender Buchstabe, der sich wohl heimlich rausgeschlichen hat.
Ich hab mir deine Gedichte mal angeschaut. Vom Inhalt / der Thematik sind sie durchaus interessant und treffen meinen Poesie-Geschmack.
Allerdings mag ich Reime nicht so sehr.
Liegt wohl an einem Kindheits-Trauma. :-) Meine Eltern waren aktiv in einem Faschingsverein tätig und ich "durfte" mir die gereimten Wortbeiträge der Redner anhörn, die immer von einem "Tata tata tata" begleitet waren.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Ein neuer Tag beginnt, noch unberührt und weit,
der frühe Wind verweht den Staub der Dunkelheit.
Stille füllt den Glanz, die Welt hält den Atem an,
weil im hellen Schein das Werden neu [ ... ]