Land auf, Land ab der Regen fällt,
doch Regen kostet uns kein Geld.
Wir stricken uns aus Kunstgarnzwirn,
einen anti Regen Rettungsschirm.
Der Schirm er rettet obwohl dicht,
nur leider halt die Griechen nicht.
Auch Iren, Italiener, Portugiesen,
es tut mir leid, das ist bewiesen,
sind mit dem Schirmchen nicht zu schützen.
Die muss mit viel Geld man bespritzen,
das dann dort in Kanäle dringt
und in einem Sumpf versinkt,
wo auf ewig es entschwindet
und keiner es je wiederfindet.
Was dazuführt, kommt her und seht,
das Europa ganz im Regen steht,
Trotz Rettungsschirm, wir werden nass,
dann gibt’s den großen Aderlass,
man lässt den Steuerzahler bluten
und mit den Steuermittelfluten,
wird dann der Euroraum saniert.
Die Politik hat nichts kapiert,
es wir genau so weiter gehen,
ihr Europäer werdet sehn,
in ein paar Tagen oder Jahren,
sind wir wieder an die Wand gefahren.
Land auf, Land ab ist Zeit zu handeln,
Europa muss sich endlich wandeln.
Die Menschen hier, sie müssen streiten,
für mehr Verstand und bessere Zeiten.
Nur wenn wir die Macht der Gier besiegen,
werden wir auch Freiheit kriegen,
nur mit der Demokratie der Massen,
können wir die Zukunft fassen.
Das ist die Kraft, die niederringt,
was uns jetzt zur Verzweiflung bringt.
Europas Reichtum sind die Spuren
Jahrtausende alter Hochkulturen,
die Vielfalt verbinden ist das Ziel,
dadurch gewinnen wir unendlich viel.
Europäer, Menschen aller Nationen,
für euch muss sich Europa lohnen.
Die Menschen sind Europas Kern,
ihnen muss das Land, die Macht gehörn.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Zuerst zu beachten wär' wohl dabei,
die Herrn der Schöpfung, sind nicht einerlei,
am besten vermutlich einfach gemacht,
so habe ich es für mich ausgedacht:
Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.