Ich bin auf einem ewigen Weg zu mir
Und habe mich schon oft verlaufen.
Der Sinn, den ich immer wieder verlier',
Ist vage, wegen der steinernen Haufen.
Denn auf dem Weg, da liegen Steine,
Steine aus der Humanfabrik,
Und das Leben, auch das meine,
Ist ein Menschenmosaik.
Mein Wegziel ist der hohe Berg,
Denn er formt unser Bilderwerk,
Doch bloß Steinchen spitz und klein
Setz' ich in mein Bild hinein.
So mancher Stein, der ist gewillt,
Da heb' ich ihn sanft von der Erde,
Denn er hat auch ein Lebensbild,
In dem nun ich ein Teilchen werde.
Und am Ende des Weges erkenne ich leicht:
Ich habe mein Ziel wohl doch nicht erreicht.
Denn mein Lebensbild ist so bizarr,
Dass Picasso dagegen recht harmlos war.
Tage stehn in matter Trübheit,
kein Sonnenstrahl, der mich erfreut,
Stunden schleichen sacht und leise,
nur Krähen ziehen ihre Kreise,
weil man ihnen Futter streut,
zum Überleben in der [ ... ]
Der Tag beginnt mit falschem Licht,
das grell durch blasse Lider bricht.
Die Zeit steht still im Glas von gestern,
wo sich Staub und Geist verschwestern.
Ein Herz hängt an der Wand!
An einem Tag redet es.
Am andern Tag ist es ruhig.
Mal singt es ein Lied.
Und mal spielt es Schach.
Dann lacht es die Vase an.
Und dann küsst es die Uhr.
Ein Herz [ ... ]