In dieser Nacht brach das Glück über uns herein,
wie ein Wolkenbruch an einem heißen Sommertag,
wie ein Erdbeben in einer friedlichen Mondnacht,
wie ein allmächtiger Tsunami, der die Küsten verwüstet.
In dieser Nacht fing unsere Liebe ganz harmlos an,
erst streichelten wir zärtlich und lustvoll unsere Körper,
gaben uns heiße Küsse, die uns herrlich erregten,
wurden ungestümer, bis alle Dämme zu brechen drohten.
Zu dem Schweiß, der uns schon reichlich benetzte,
kam das ringen nach Luft und das lustvolle Stöhnen
Wir gerieten außer Kontrolle und schwammen im Meer
purer Lust getragen von Wogen der Glückseligkeit.
Unsere gierigen Körper vereinten sich und trennten sich,
bewegten sich im Rhythmus der Gefühle und der Lust
bis uns schließlich der Tsunami verschlang und erlöste
und unsere Körper zum reinsten Glück mutierten.
Kommentar:Chinesisch war ein Pseudonym von Bukowski Du könntest ein guter Schüler von ihm sein. Eine lebendige gut Schreibe. Ich wünsche Dir einen herrlichen Nachmittag!
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]
Sie wollte…,
Sie konnte …,
Sie durfte …,
Und sie wollte immer wieder!
Doch sie konnte nicht!
Durfte sie nicht?
Nein, sie konnte nicht!
Wollte sie nicht?
Doch sie [ ... ]
Ja, ich projiziere.
Ich projiziere auf Menschen,
Die so sind,
Wie ich gerne wäre.
Dann denke ich,
Dass ich so sein würde,
Wenn ich Teil ihres Lebens sein könnte.
Aber was würde das [ ... ]