Du allein nachts im Bett. Ich sehe
dich kaum, die Dunkelheit hüllt dich ein.
Ich ahne nur deine Haut, dein hübsches Gesicht,
es ist wie im Nebel, alles ist verschwommen.
Hell und klar ist nur deine weiße Unterwäsche,
der knappe BH, er erscheint durchsichtig,
die gefüllten Körbchen, wie durchbrochene Seide,
dein Slip, der deine Blöße bedeckt, ein Hauch von Nichts.
Deine Hand tastet unter dem Slip,
sucht die Nässe und Wärme deiner Muschel,
sucht ihre schreiende Lust zu befriedigen,
du berührst dich, weil ich es dir sage.
Denn wir sind getrennt. Ich sehe nur dein Bild
und bin erregt. Aber meine Worte geilen dich auf,
wir haben schönen Sex. Sex, wie er in diesen
Zeiten der Trennung schöner nicht sein könnte.
Der Stein in deiner Brust, so schwer,
verliert sein dunkles Schweigen bald.
Ein leises Licht steigt hinterher
und bricht die Finsternis mit sanfter Gewalt.
Niemals werde ich dich hassen,
oder dir an die Gurgel fassen,
du,Neger,Edeljude oder Ultrachrist,
weil du mein ewiger Bruder bist;
Sie wollen,dass wir uns bekriegen,
und das wir für sie mordend [ ... ]