Ein Leben lang... für and're da,
die Kinder groß gezogen,
so ging das Leben, Jahr für Jahr,
es war nie ausgewogen.
Die Kinder sind längst aus dem Haus,
es kehrte langsam 'Ruhe' ein,
dann ging der Mann, kam nicht nach Haus'
die Mutter blieb zurück -allein.
So ging die Zeit, sie wurde krank,
sehr krank, mit Metastasen,
sie schaute hin zur Fensterbank
darunter lag der Rasen.
So schaute sie zum Fenster raus,
sie sah Forsytien, gelb und schön,
dann löschte sie ihr Leben aus,
sie wollt' nichts mehr bemüh'n.
Als man sie fand, da war sie tot,
die Qual war nun zu Ende,
man legte ihr 'Forsytien' rot
vom Blut, in ihre Hände!


© GünterWeschke


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Beschreibung des Autors zu "Rote Forsytien"

Das Leben und die Einsamkeit. Ein erfülltes Leben und dann ein trauriges Ende. Wenn man allein und einsam ist, dazu von einer unheilbaren Krankheit gezeichnet, wie verkraftet es ein Mensch? Hilft er sich selbst? Oft ist es der Fall.

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Kommentare zu "Rote Forsytien"

Re: Rote Forsytien

Autor: GünterWeschke   Datum: 02.10.2011 17:39 Uhr

Kommentar: Hallo maja luisa, nur Menschen mit viel Herz, Seele und Gefühl können solche Gedichte schreiben und auch verstehen.
LG von Günter

Re: Rote Forsytien

Autor: GünterWeschke   Datum: 02.10.2011 17:45 Uhr

Kommentar: Ich hoffe, ich kann dich mit noch viel mehr von meinen Gedichten erfreuen.

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