• Anmelden

 

Gast der Nacht

scream Autor: scream offline   Datum: 19.02.2011 23:51 Uhr
Aufrufe: 682   Gefällt mir: 2   Kommentare: 0
Kategorie: Gedichte -> Trauergedichte

Zum Boden herab senkt sich die Nacht,
und der Tag verblasst zu dunklem Licht.
Doch hat er mir kein Glück gebracht,
nur ein trauriges Gesicht.

Ich wander durch die Straßen, allein,
und spüre den Regen auf meiner Haut.
Niemand will jetzt bei mir sein,
weil das Gewitter sich über mir zusammenbraut.

Keine Seele treffe ich,
alle haben ein Zuhaus.
Aber wenn ich mich mit ihnen verglich,
fand ich bei keinem ein sicheres Haus.

Ich laufe weg von all dem Licht,
die Dunkelheit suche ich nun auf.
Die helle Welt ist nichts für mich,
die Finsternis nehme ich gerne in Kauf.

Doch verirrt sich jemand doch zu mir,
heiße ich ihn herzlich willkommen.
Denn wer ist schon gern einsam hier,
wo hier doch noch nie Lichter glommen?

 

 

2 AutorInnen gefällt dieser Text.

 

Teilen

Facebook Kommentare

Link für Ihre Webseite zu "Gast der Nacht"

Kommentare zu "Gast der Nacht"

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben zu "Gast der Nacht"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.