Autor: micha221b
Datum: 11.10.2011 19:57 Uhr
Aufrufe: 411
Gefällt mir: 1
Kommentare: 0
Kategorie: Gedichte ->
Trauergedichte
Ich habe gelesen
von deinem Tod.
Du wärst Nummer 32 gewesen,
die sich ihr Leben nahm
in diesem Jahr.
Ohne Hintergründe,
ohne dich zu kennen,
schrieben sie über dich.
Fakten und Kommentare.
Ein Wort -
„Todsünde“.
Sie wissen nicht,
wer du warst.
Beschrieben dich
in Maßen, Alter
und Gewicht.
Ich war wütend
über ihre Zeilen,
ihre Lügen und Vorurteile
über einen wertvollen Menschen,
der geliebt wurde -
dich.
Ich habe dich gekannt,
deine Launen ertragen,
deine Tränen getrocknet.
Deine Verzweiflung
erkannt.
Gehalten habe ich dich.
Im Arm getragen,
wenn deine
Schritte schwerer wurden.
Mich aufgerieben
für dich.
Das Licht in deinen Augen
erkannt.
Dich mit ruhigen Worten
fortgezogen
in ein schöneres Land.
Du hast von Engeln geträumt,
wenn der Schmerz dich überrannte,
dein Körper zitterte und alles Leben
in dir
verbrannte.
Du hast dir Flügel gebaut,
wolltest zu ihnen fliegen.
Ihnen dein Herz und
deine Liebe bieten.
Du hast Dich getraut.
Ich vermisse dich.
Deine Stimme, deine Liebe.
Jeden Tag.
Verlor jedes Gefühl,
einsam und allein
bin ich.
Ich wünsch dir Glück.
Rede im Traum und in meinen Gedanken
mit dir.
Versuche zu verzeihen.
Du fehlst mir.
Warum konntest du nicht bleiben
in dieser Welt?
Bei mir?
© Michael Jörchel
Möchten Sie die PDF-Datei des Textes downloaden? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.
1 AutorInnen gefällt dieser Text.
Es sind noch keine Kommentare vorhanden
Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.