Autor: FreeHope
Datum: 18.12.2011 19:40 Uhr
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Kategorie: Gedichte ->
Trauergedichte
Direkt am finstren Waldesrand
ein kleines Häuschen steht
von keinem ist es anerkannt
um Hilfe uns anfleht.
Stummer Klagelaut
niemand ihm zuhört
vor langer Zeit erbaut
verwildert ungestört.
Hinter alten Mauern
in einsamer Stille
vergess`ne Zeiten kauern
erstorb`ne Idylle.
In fensterlosen Zimmern
Möbel sind verstaubt
nackte Bäume wimmern
ihrem Blätterwerk beraubt.
An der Pforte trauert
verblühter Rosenstrauch
Verfall auflauert
letztem Atemhauch.
Rosen und Vergissmeinicht
traurig erwarten
Dunkelheit statt Licht
im welken Garten.
Kleid in tristem Grau
letzte Stunde naht
kalter Wind weht rau
es nur um Wärme bat.
© FreeHope
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