Autor: maja_luisa
Datum: 08.10.2011 07:40 Uhr
Aufrufe: 901
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Kommentare: 5
Kategorie: Gedichte ->
Trauergedichte
Sanft und leise, schweben Tauben hernieder.
Ganz weiß und rein ist ihr Gefieder.
Jede von ihnen eine Rose trägt
und behutsam sie aufs Grab dir legt.
Sie bringen dir Grüße von daheim,
von all deinen Lieben, die du ließest allein.
Wie sind wir traurig, vermissen dich sehr.
Dein Platz bleibt nun für immer leer.
Wir alle bangten gar so sehr,
doch für dich gab es leider keine Hoffnung mehr
Trotzdem haben wir nicht aufgegeben.
Wir haben gekämpft um dein Leben.
An deinem Bett jeden Tag jemand stand
und hat sie gestreichelt deine Hand.
Wir haben gesprochen, manch ein Wort.
Du schliefst sehr tief und lagst regungslos dort.
Wir waren so traurig, wie noch nie.
Wir wollten dir helfen, wussten nur nicht wie.
Ich habe gebetet, du mögest gesunden,
doch zu sehr war schon dein Körper geschunden.
Voller Schmerz, haben wir vernommen,
dass für dich die Stunde des Abschieds gekommen.
Das du erlöst bist von deinem Schmerz,
dass es nicht mehr schlägt, dein liebes Herz.
Wir haben dich lieb, dass sollst du noch wissen.
Wir werden dich immer ganz schrecklich vermissen.
Es fällt uns sehr schwer, es zu verstehn,
dass wir uns niemals wieder sehn.
Engel halten dich nun bei der Hand.
Sie nehmen dich mit im weißen Gewand.
Zu Gott in den Himmel, wirst du nun gehen.
Du wirst dann selbst auf uns nieder sehen.
Für dich Helmut, du bleibst in meinem Herzen.
3 AutorInnen gefällt dieser Text.
Autor: micha221b
Datum: 08.10.2011 10:29 Uhr
Kommentar: Traurig aber voller Liebe. Ich glaube ich wäre sehr glücklich wenn ich wüsste, dass jemand soetwas an meinem Grab sagen würde.
Autor: maja_luisa
Datum: 08.10.2011 15:32 Uhr
Kommentar: Danke für Eure Kommentare. Es ist wirklich voller Liebe und Traurigkeit über den Verlust geschrieben
Autor: wotan
Datum: 01.03.2012 22:19 Uhr
Kommentar: mich macht es zitternd - schauern - ganz toll geschrieben......
Autor: FreeHope
Datum: 27.10.2011 20:04 Uhr
Kommentar: wunderschön beschrieben, man kann sich in dein gedicht so richtig hineinversetzen, voller gefühl und melancholie.
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