DIE FRATZE
Die Stadt atmet in vorgeschriebenen Takten,
Jeder Atemzug wird gezählt, verwaltet, bewertet.
Die Spiegel zeigen lächelnde Gesichter,
Doch die Wände haben Ohren, die nicht [ ... ]
Nein, ich gehe noch nicht.
In aller meiner Traurichkeit ist so Vieles noch, welch ihrer Schönheit mich berührt.
Den kommenden Tag lass ich nicht im Stich.
Genieße den Pfad, mit allem seinen [ ... ]
In schimmerndem Stoff, im Licht fast aus Glas,
tritt sie hervor, und erst im Nähersein wird klar,
dass unter dem sanften Glanz der Hülle
ein Funke lodert, wild und voller Wille.
Es wurde eine Träne entdeckt! Sie
ist von keinem Mensch. Und ist
nicht von dieser Welt. Jetzt stellt
sich die Frage: „Welcher Fremde
war auf der Welt? Und was hat der
Fremde gedacht? Und was [ ... ]
Ich bin nicht mein Körper. Ich bin das, was ihn bewohnt, verlässt, durchstreift. Ich bin Energie – fühlend, denkend, erkennend. Ich bin Bedeutung – nicht das, was ist, sondern [ ... ]
„Mengo? Was ist los mit dir?“
Immer wieder stupste ich meinen Kollegen an. Langsam machte ich mir sichtlich Sorgen.
Ausdruckslos starrte er an mir vorbei, schien sich nur für die die [ ... ]
Alles geht einmal
Liebe geht
Tränen auch
Bäume gehen
Blumen auch
Gewitter gehen
Vater und Mutter auch
Ängste und schwarze Wolken gehen
Zweifel auch
Brüder und [ ... ]
Ich wate durch ein Meer aus Tränen und am unheilvoll brennenden Horizont leuchtet fern ein Licht. Es zieht mich, es lockt mich, doch je näher ich ihm komme, desto schwerer [ ... ]
Einen Tag die Stadt entdecken. In
Cafes sitzen. Mit Leuten reden. Auf
dem Lachen fliegen. In Geschäften
stöbern. Mit Hemden feiern. Und die
Zeit fühlen. Und sehen wie das Leben
gibt.
Du gehst durch die Ränder der Nacht,
wo dein Atem einst schwer war
und jeder Schritt tiefer führte.
Doch ein stilles Leuchten
dringt durch die Risse der Dunkelheit
und öffnet den [ ... ]
Teil 1: Das Erwachen
I. Der unauffällige Tod
Der Kaffeeautomat in der Küche von Leo Aschenbrenner war ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Er mahlte die Bohnen mit exakt 62 Dezibel, regelte die [ ... ]
Gar mühsam mich die letzte Nacht begrüßte,
was leider nicht den Schönheitsschlaf versüßte.
Jetzt seh' ich aus wie eine Nebelkrähe,
getraue mich noch kaum in meine Nähe.