Was hat den Stein, so rau, so schwer,
geformt, geglättet, kühn und leer?
Nicht Sturm, nicht Stahl, nicht Feuerlaut –
es war das Wasser, mild und traut.
Sie standen auf,
wo andere schwiegen.
Nicht aus Hass,
nicht aus Ehrgeiz,
nicht für Macht,
sondern weil der Mensch sich weigern muss,
Unrecht als Ordnung zu dulden.
Geh‘ über beblühmten Wiesengrund,
hör‘ in der Nähe ein Bächlein rauschen,
bin in einen Tagtraum eingetaucht,
bin frei, die Seele leicht, wie ein Kuss
auf meine Lippen gehaucht,
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Ein warmer Tee. Ein Blick aus dem
Fenster. Ein schönes Zimmer. Ein
gemütliches Sofa. Ein Bild als Geiger.
Gute Laune. Und Gedanken, die bis
zu den Sternen reichen. Und nur ein
Funke an [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Das Wunder des Bebens
Stille im Sitzen
Nur lauschen
Wellenmusik mit Gitarre
Warmer Sand unter den Füßen
Ein Tag stirb
Sonnenuntergang
Und etwas stirbt von dir mit
Sterne weit weg
Und [ ... ]