Nachts kann ich oft nicht schlafen,
hör‘ durch‘s off‘ne Fenster Menschen,
die sich was erzählen, der Hundegreis
vom Nachbarn unter Stöhnen endlich
sein Geschäft gemacht.
Der Nebel, der Nebel, er hüllt uns ein,
in Schleier aus Schweigen, aus Dämmer und Sein.
Er deckt, was wir fühlten, mit atmendem Grau,
verwischt unser Morgen, verschleift jede Schau.
Der Nebel, der Nebel, er hüllt uns ein –
nicht aus Natur, sondern aus Meinung und Schein.
Er legt sich auf Köpfe, nicht nur auf das Feld,
ein Schleier aus Lügen, durch Daten bestellt.
Allein ist das Herz im Lebensgestöber.
Der Wind kennt deinen Namen schon, er flüstert ihn mir leise zu.
Das Herz ist voller alter Narben,
es sehnt sich so sehr
nach einem neuen [ ... ]