Kommentare

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Kommentar zu Das Geschenk Vlll

Liebe Sonja
Hier der Plot für einen Roman, wie er mir schon länger vorschwebt:
Der Ulmer Ahn hatte 14 Kinder von drei Frauen, die nacheinander im Kindbett starben.
Schlimmer ging es den Mägden in ihren frostigen Kammern.
Die sich verweigerten, kamen ins Kloster oder auf den Scheiterhaufen.
Die männliche Jugend wurde in patriotischer Landsknechtromantik auf den Schlachtfeldern entsorgt. Da wollen wir doch lieber Ulmer Großkaufmann und dessen Gattin sein.
Und das bis zum heutigen Tag.
K.H.

Kommentar zu Unser Zauberwald

Auch wir haben als Kinder gern im Wald gespielt, er war der reinste Abenteuerspielplatz. Wunderbar beschrieben lieber Herbert.

LG - Bluepen

Kommentar zu gesunder Trotz

Liebe Verdichter,

das nenne ich positiv denken! Grossartig formuliert.

LG - Bluepen

Kommentar zu Frieden gefunden

Hallo Herbert,

sehr gut beschrieben und gemacht, da ich annehme, dass es selbsterlebtes ist.

LG - Bluepen

Kommentar zu Wie der Schatten an der Wand!

Ich bedanke mich!

LG Alf

Kommentar zu DER ALTE NUSSBAUM

Sauber gedichtet, liebe Bluepen. Alte Bäume haben eine eigene Magie und Wirkung auf uns Menschen.

Lg Herbert

Kommentar zu gesunder Trotz

Super Text, gern gelesen.
Dem Schicksal trotzen... eine Zeit lang vielleicht. Im Alter ist es die Hingabe, die einem bleibt.

Lg Herbert

Kommentar zu Wie der Schatten an der Wand!

Das ist ein tolles Gedicht!

Kommentar zu Kussgefahren

Für mich sind Ekel und Erotik stark verschränkt und kommen quasi nur Hand in Hand daher.
Dein Gedicht hat bei mir beides geweckt und da es keine Kategorie Ekelgedichte gitb, finde ich jetzt Erotische Gedichte nicht abwegig.
Es muss ja nicht ungedingt jeden Menschen ~lubrizieren~, dass es als ein solches gilt.
Nicht immer lache ich über "Lustige Gedichte", nicht immer trauere ich bei "Gedichte über den Tod" und nicht immer bin ich erregt von "Erotische Gedichte" - aber manchmal eben schon.
Und wenn nicht ich dann wer anders.
So wichtig sind ja Schubladen letztendlich auch nicht...
Ich denke aber es gibt eigentlich in etwa so viele Kategorien für Gedichte, wie es Menschen auf der Welt gibt... wahrscheinlich könnte man alle paar Verse einer anderen Kategorie zuordnen.

Dein Gedicht jedenfalls hat für mich beschrieben, dass man in der Lust Dinge tut und schön findet, die in jedem anderen Kontext abartig wahrgenommen werden können - also wenn die Lust Überhand nimmt, über allem anderen.

Da werden Körperstellen beschnuppert, geküsst, gerieben und liebkost, welche im Alltag nichtmal das Tageslicht sehen, oder wenn doch, dann jedenfalls nicht in Verbindung mit etwas erotischem stehen.

Die Dinge, die man in solchen Momenten mit lüstern funkelnden Augen sagt, sind ja teilweise auch ziemlich heftig.

Das Ende ist für mich eine Warnung: Verliert euch nicht in diesen Momenten. Wenn die Zungen ständig mit Küssen beschäftigt sind, dann kommen sie nicht mehr zum Reden.

Naja.. genug "Nachdenken" über dein Gedicht fürs Erste.

Liebe Grüße,



P.S.: Eigentinterpretation von etwas im Affekt geschriebenen kann schon witzig sein und einen zum Schmunzeln bringen.
'Huch, was hat mich denn da geritten..'

Kommentar zu Kussgefahren

Vielen Dank für Deinen Kommentar.

Vielleicht enttäuscht es etwas. aber es bedeutet nichts
in meinem Leben. Es ist aus keinem Anlass, oder einem Gefühl heraus entstanden, dass ich damit ausdrücken will.

Ich reime gern.
Ausgangspunkt war lediglich dieser Reim
Küsse - Flüsse.
Da dachte ich natürlich an Speichel und dann waren die
ersten beiden Zeile da.

Küsse - Flüsse
aus Wasser, Fett und Protein.

Dann fiel mir ziemlich lange nichts mehr passendes dazu ein.
Ein, zwei Tage vielleicht, da kam mir die Idee einen Kuss zu beschreiben, gerade mit diesem Gegensatz der nicht unbedingt
schönen Verhältnisse im Mund ;-) und den intensiven Gefühlen
beim Kuss. Aussagen wollte ich aber nichts weiter, außer diese Gegensätze zu beschreiben.

Mir war das aber irgendwann nicht mehr genug. Es musste noch weiter gehen, schlimmer werden. Ich hatte dabei Spass.
Ich wollte ein wenig schockieren.

Das

Lass uns
ineinander einwachsen!
Fische machen uns das vor,
auch wir - sind Wirbeltiere!

kam erst spät rein, habe gewusst, das es bestimmte Fische mit Zwergmännchen gibt, die sich an Weibchen anhängen und tatsächlich mit ihnen im Mundbereich verwachsen.
Habe dann in Wikipedia nachgesehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefsee-Anglerfische
Davon habe ich aber nichts benutzt, da war ich mit den beiden Seitenlinien in Lunge und Magen schon fertig ;-).

Ich bin fasziniert davon, wie in unserem Körper, an jeder Stelle,
ganz in der Nähe kleine Arterien, Venen, Nervenfasern, Lymphgefäße liegen. Wir sind von solchen Röhren und fein verästelten Nervenfasern richtig durchwachsen.

Da liegt die Vorstellung nicht weit, das sich auch
die Zungen wie in einem Wurzelsystem immer weiter verästeln.
Es ist natürlich verrückt und soll es auch sein.

Aber dann kam irgendwann wieder der Gedanke an die Realität.
Das kann nicht gehen, die Lungen können so nicht mehr funktionieren und irgendwann muss ich auch das Gedicht beenden.

So entstand dieses etwas seltsame Gedicht.

In erotische Gedichte kann man es nicht stellen, denn
erregen wird das wohl kaum jemand. In sonstige Gedichte wollte ich es auch nicht stellen. Sonstige will ich vermeiden.
Fantasiegedichte wäre es vielleicht gewesen.

Nachträglich erst habe ich dann folgende Eigeninterpretation
entdeckt, ja, man befriedigt sich nicht nur selbst ;-) man interpretiert sich auch selbst ;-)

Wenn sich ein Paar zu sehr vereint sein und miteinander verschmelzen will, dann nehmen sie alles voneinander auf.
Es gibt nichts mehr, was sie getrennt haben. Sie wollen alles voneinander. Alles miteinander machen. Sie nehmen sich irgendwann gegenseitig die Luft weg. Das bemerken sie, sie fühlen sich eingeengt. Sie husten erst Mal (streiten) und dann sterben sie ab, trennen sich also.

Aber das ist mir erst nachträglich eingefallen. Deshalb setzte ich es in "Gedichte zum Nachdenken".

Hoffe, dass ich nun nicht zu sehr, lang und breit, entmystifiziert
habe. Vielleicht kommt jemand noch auf andere Interpretation.
Würde mich sehr freuen.

Kommentar zu Nichts verzeihen!

Ich danke Dir!
LG Alf

Kommentar zu Diese Drecksnazis (in memoriam Thilo Sarrazin)

Da hast Du recht liebe Bluepen!

LG Alf

Kommentar zu Etwas war...

Hallo Bernd,

sehr traurig, wenn Sternenkinder "geboren" werden.

LG - Bluepen

Kommentar zu Nichts verzeihen!

Hallo Alf,

wie recht du nur hast und ein passendes Bild dazu.

LG - Bluepen

Kommentar zu Diese Drecksnazis (in memoriam Thilo Sarrazin)

Hallo Alf,

Justitia sieht doch nicht alles!

LG - Bluepen

Kommentar zu Der Architekt I

Ging mir sehr nah - mir fehlen die Worte gerade.
Sei deshalb nur dies gesagt:
Man hat nicht immer die Kraft den Vorschlaghammer zu schwingen
Oder zu renovieren..
Manchmal bleibt man lange gefangen in einem “Ort“ - da kann es sich lohnen ihn mit schönen Dingen und Düften zu schmücken.

Viel Liebe und leider bleierne Grüße,

Kommentar zu Nackte Singularität

Das ist lieb, possum

“Bleibt ein Weilchen.. und hört zu“

Kommentar zu Durst

Ui, das freut mich aber. Also dass es zumindest stellenweise Genuss, Ruhe und Erfüllung vermittelt.

Mit dem Vers über Umhüllung hatte ich die meisten Probleme beim schreiben. Versinken wollte ich nicht nochmal benutzen.
Auch die Worstellung war anders.

Schließlich umhüllt sie dein Haupt
Da hat mich das “sie“ gestört.
Auch in der Zeile mit dem Arme nehmen stört es mich noch, denn ihr ist ja das Handeln genommen worden.

Endlich ist dein Haupt umhüllt?
Kraniumgeborgen?
Dein Haupt füllt die Leere

In ihrer Brust ein Seufzen

-

Naja, jetzt ist es geschrieben und veröffentlicht.
Danke für die Anregungen für nächstes Mal - auch wenn ich nicht die Kraft habe oder haben will oft Grausiges zu schreiben

Liebste Grüße,

Kommentar zu Durst

In der ersten Sekunde las ich nur die ersten zwei Zeilen und die letzten. Das mache ich manchmal. Da war die Welt noch in Ordnug und alles schien auf Ruhe, Genuss, Entspannheit, Erfüllung hinauszulaufen. Das warnende kaltnackt, hatte ich einfach als halbnackt gelesen ;-). Das ist ein guter Trick. Als ich dann in der nächsten Sekunde, die weiteren Zeilen oben las, wurde ich jäh abgebremst in meinen Vermutungen und es wurde mir ganz anders zumute. Grausig, unheimlich war nun mein inneres Bild.

das
Siehst, was nie gesehen werden sollte
beschäftigt mich. Ihr Herz, den Stein anstelle des Herzens?
Eine geheimnis mitten drin. Auch fast mitten im Text. Ein Trenner
Auf gruselige Art schön.

Aber dann stocke ich.

Schließlich umhüllt dein Haupt
In ihrer Brust dein Atem

das verstehe ich nicht. Mein Haupt umhüllt etwas,
oder wird es umhüllt?

Schließlich versinkt Dein Haupt.
in Leere, weitem Tal und See
Atmest ihr Blut, riechst ihren Verfall.

Grausig aber gelungen, sehr schön!

Kommentar zu Kussgefahren

Hallo Thomas,

ich weiß natürlich nicht was dir das Gedicht persönlich bedeutet, aber mir ging es nah. Diese Gratwanderung zwischen Ekel und Lust, so zwischen Uhh und Uäähh.
Finde vieles schön. Einmal wie nichts verschwiegen wird, wie die unansehnlichen Teile dieses Spiels, und auch wie dieser Wunsch des Verschmelzens beschrieben ist - besonders das mit dem Pilzgeflecht in der Lunge.
Hat viele Erinnerungen in mir geweckt. Dankeschön

Grüße,