Kommentare

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Kommentar zu Scheinwelt

Lieber Herbert,

wirklich toll geschrieben. Mir gefällt der Vergleich mit den tanzende Schatten an der Wand.

LG - Bluepen

Kommentar zu Leise ...

was zu gewinnen ist -
die große Frage...

glG
Alf

Kommentar zu GARTENROMANTIK

...hoffentlich wird es so schnell nicht schon wieder Winter...
schön beschrieben!

LG Alf

Kommentar zu Marshmallow …

gar köstlicher Text!

LG Alf

Kommentar zu Scheinwelt

genau so ist es!

LG Alf

Kommentar zu Sinneswandel

ich schließe mich an und glaube auch jedes Wort der Politker... :-))

LG Alf

Kommentar zu Das Totenreich

Hallo Alf,

sehr gut geschrieben. Für mich das beste Gedicht, was ich von dir gelesen habe.

Liebe Grüße
Gosia

Kommentar zu Chiffre für Rose Ausländer

Schönes Gedicht. Ich lese ihre Gedichte auch sehr gern.
Ich verstehe ihre Gedichte wesentlich leichter als die von Celan.

1. Strophe
Erinnerung an den Pruth, die Verfolgung der Jüdin Rose Ausländer.

2, Strophe
Vernichtung und Erschießungen, Todesmärsche
"schreit mich farblos an" die Nachrichte, Beschreibungen
schreien an, man wird betroffen, sind aber auch farblos,
- gefühlos, der nackte Schrei.

3. Strophe
Schwarze Rose
verfolgte Rose - Ausländer (schwarze Milch)
Deine Farben - ihre Gedichte
blinde Augen - lösen Gefühle aus, öffnen die Augen,
ermuntern zu eigenen Gedichten,
Der Regenbogen als Zeichen, dies nie wieder
geschehen zu lassen, die Welt nicht wieder
überfluten zu lassen, vom Hass, vom Wahnsinn
der Unmenschlichkeit.

Kommentar zu Wir sind genug

Drei vielzeilige Strophen, kurze Zeilen.

In der ersten Strophe wird mit wenigen Worten aber genau die Geburt eines Kindes beschrieben.

Das Kind kam, die Mutter starb.
Beschreibung des Todes der Mutter.

Vater und Kind sind nun zu Zweit.
Zuerst fehlt das die Mutter und Frau,
dann die Routine
Irgendwann die wohl plötzliche Einsicht,
das das Kind von der Mutter stammt.
Vielleicht eine kleine Gemeinsamkeit zwischen
Kind und Mutter im Verhalten, im Aussehen.
Der Vater erkennt die Mutter im Kind wieder.
Ein glücklicher Moment, denn er macht die Familie
wieder komplett.

Ein wunderschönes, tolles Gedicht! Super!

Kommentar zu Der Stein in meiner Brust

Zwei vielzeilige Strophen, sehr kurze Zeilen.

Schwer zu deuten, finde ich es zunächst. Die zwei Strophen teile ich in drei kleine Abschnitte.

1) Gewaltig lastend
Grau und schwer

2) Zerschmettert
Von dir

3) Das halbe
Jahr
So warm
Vorrüber

--------------

1) Zusammengefügt
Rauch als Kitt
Ewig dauernd
Diese Leere

2) Weg
Von dir

3) Das halbe
Leben
So kalt
Vorrüber

Ein halbes Jahr warm - ein halbes Leben kalt, ging vorrüber.
zerschnettert von Dir - weg von Dir
Last - Kitt, ewige Leere

Es gibt ein Du

in der ersten Strophe zerschmettert dieses Du die große Last,
die auf dem lyrischen Ich lastet, ein halbes Jahr Wärme dadurch.

Weg - das kann ein Weg sein, auf dem man läuft
oder
Weg - von Dir weg-laufen

In der ersten Strophe heißt es zerschmettert,
also eher weg-laufen von Dir

Ein halbes Leben läuft das lyrische Ich schon vor diesem Du weg.
Es ist kalt.
Aber diese Flucht ist - vorrüber.

Allerdings steht die erste Strophe vor der Zweiten!

Das halbe Leben, vor dem halben Leben gab es die andere Hälfte.
Die Hälfte ohne Flucht.

Damit haben wir drei Abschnitte
Die erste Lebenshälte ohne Fluch, unerwähnt im Gedicht.
Das halbe Jahr, in der das Du für das lyrische Ich die gewaltige Schwere zerschmettert
Die zweite Lebenshälfte, die nun auch vorrüber ist, in der das lyrische Ich vor dem Du geflohen ist.

Zusammengefügt - verheiratet? zusammen gewohnt?

Rauch als Kitt - gemeinsame Gewohnheiten, Rauch d.h. eher Unwesentliches, das Alltägliche.

Ewig dauernd
diese Leere- Leere, das Wesentliche fehlt, ist wohl verloren gegangen, sonst hätte im ersten Vers schon die schwere Last nicht gesprengt werden können. Irgendwie ist die Leere in eine von äußerlichen Gewohnheiten verrauchte Beziehung eingekehrt.
Beides ist vorrüber, die Zeit der Liebe und die Zeit der "Ehe".

Ein Puzzlespiel ;-)

Kommentar zu Habt ihr das Feuer vergessen?

Vier vierzeilige Strophen-

Erinnerung an das Nazigegime und die aktuelle Gefahr von Rechts.

Die erste Strophe beschreibt die Verdrängung der Nazizeit in längst vergangene Geschichte. Doch das Böse lauert gerade in diesem Geschichtsstaub. Das Wort Geschichtsstaub gefällt mir.

"Mit der Welle kam die Flut" Die Flüchtlingswelle machte rechtes Gedankengut wieder sichtbar.
"Der Anzug jetzt blau statt braun" Afd als neue Gefahr.
"Salzig Wasser ist das neue Feuer" vermute die Flucht übers Mittelmeer, kanns aber nicht so richtig deuten.

"Sie steh’n dem Strom entgegen" der modernen vernetzten Welt, mit Mischung, Zusammenwachsen, dem Traum von einer friedlichen, verbundenen Welt. In der sich Völker nicht abkappseln, sondern zusammen leben, arbeiten und sich
mischen. Dabei die eigene Kultur durchaus pflegen, als gegenseitige Bereicherung einer Gemeinschaft, aber nicht als Trennung und Abgrenzung.

Ein Aufruf zur Menschlichkeit und Wachsamkeit, zum Widerstand, zum Kampf um die eigenen Werte von Freiheit, Toleranz, gewaltlosem Umgang miteinander, für Offenheit, eine gute offene Gesellschaft.

Sehr schönes Gedicht und ein gutes Ziel.

Kommentar zu Kein Thema…

Kein Thema...aber dafür ein Dankeschön an alle....das Vergissmeinnicht.

Kommentar zu Die Gier

Gier und Neid...sind die schlimmsten Eigenschaften....der Meinung ist das Vergissmeinnicht.

Kommentar zu GARTENROMANTIK

Ich kam mir vor wie im Garten Eden...sehr schön...Das Vergissmeinnicht.

Kommentar zu alter junger Junge

Drei Strophen je sechs Zeilen.

Die Bilder mit Jungen, Schuljungen der höheren Klassen, alte übriggebliebene Jungen. Drei Momentaufnahmen von Männergruppen mit unterschiedlichem Alter.

Die erste Zeile der Strophen enthält eine Altersangabe:
Burschen - pubertierte - Die Jahre haben euch runtergeschliffen

Das
"Die Jahre haben euch runtergeschliffen"
finde ich sehr gut, gefällt mir.

Sowohl in der ersten, als auch im dritten Strophe
geht es um Alkohol (Korn und Galle, kotzen, torkelnde Schreie)
in beiden tauchen auch Lederschuhe auf.
Dazwischen in der zweiten Strophe Schwanzvergleich und Fotzen.

Die Pubertät als Höhepunkt eines Männerlebens.
Zwischen dem Aufstieg aus dem Alkohol und dem Abstieg in diesen hinein.

In die dritte Strophe wurden variierte Zeilen aus den vorherigen Strophen übernommen.

Anzug und Lederschuhe sind jetzt schwarz --> Neupolierte Lederschuhe weiß
Stolpernd polternd im Gang und im Gemüt --> Ihre torkelnden Schreie hört man
Lästern über Fotzen aus der anderen Klasse
Aber geile Titten hat die eine junge Lehrerin -->
Und die Fotze auf der anderen Straßenseite
Läuft schnell den Blick gesenkt

auch in dieser Reihenfolge.
Das Zeichen der ersten Strophe Alkohol und der Zweiten Sex
werden zu einer Synthese verbunden.
Die dritte Phase ist die Schlimmste. Alkohol + Sex + Alter.


Aber nur ein paar alte Jungen bleiben in der dritten Strophe dabei,
was wird aus den anderen?

Kommentar zu Regenbogen III - Die Wand bleibt grün

Vier Fünfzeiler.

Beschreibung einer Liebe zwischen zwei eher unscheinbaren Personen.
Die Wand symbolisiert die Umgebung.

In der ersten Strophe die Ausgangssituation, "grünes Gestein" = gute Möglichkeiten.
Zweites Strophe, die Liebe wächst langsam und nachhaltig.
Dritte Strophe, die Umgebung trennt die Liebenden, jeder geht eingene Wege
Vierte Strophe, der Andere kommt damit schnell zurecht und findet einen neuen Platz, das lyrische ich hat es schwer, fleckig, mit Narben, aber es wächst auch!

Statt
Langsam überwächst
find ich
Langsam überwachsen

Schöne Beschreibung.

Kommentar zu Regenbogen I - Einsames Rot

Vier Vierzeiler, gereimt.

Die ersten drei Strophen beschreiben eine einsame Frau mit ihren Attributen,
rote Nägel, Wangen Lippen. Die Vierte Strophe bricht die Beschreibung ab
in Richtung Selbstmord.

Mir gefällt:

Lebensrot

Kommentar zu Regenbogen II - Hermetisch Pink

Schön finde ich
"Dein pinkes Licht entfesseln"

Hermetisch -

poetisch vollkommen!!
Erst mal die Brille holen,
totzdem sehr verschwommen,
auf den Stein gekommen?

Habe ich die Lösung?

Die Lösung ist transzendent!
Rational nicht auszudrücken.
Auch nicht auf arabisch,
geschweige algebraisch.

Kommentar zu … oder keusch ich mich?

Drei Strophen, je fünf Sätze. (ich bleibe systematisch und bei meinem Schema ;-)

"Schenkelrahmen" gefällt mir sehr.

Was - darf sich jede/r selbst ausmalen ;-)

Kommentar zu Nicht mehr sprechen

Kurzes aber starkes Gedicht. Sprechverbot von außen oder innen ist unbestimmt.