Kommentare

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Kommentar zu Freies Wählen

Freies Wählen kann man ja so oder so auslegen, lieber Alf,
ich hoffe Du hast die richtige "Wahl" getroffen!

Herzliche Grüße aus dem richtigwählenden Norden, Sonja

Kommentar zu UNTER DER URALTEN EICHE

Wunderbar geschrieben, liebe Bluepen,
ja, und Schatten spendet er sicher auch!!!!

Herzliche Abendgrüße aus dem schwülen Norden, Sonja

Kommentar zu Lichterloh

Sechs Strophen, teils gereimt.

Statt
Liebe und Lust geschreit
würde ich
Liebe und Lust sie schreit
scheiben.

In Deinem Gedicht wird die Entwicklung einer Liebesbeziehung geschildert.
Die Liebe selbst wird mit Sternenfeuer, also als sehr mächtig, heiß und hell
bezeichnet.


In der ersten Strophe, ein grandioser Beginn. Alle werden neidisch.

Die zweite Strophe dämpft durch eine Vorrausschau die Erwartungen des Lesers ab.
Leser, sei nicht traurig, es ist aber wahr, die Geschichte wird nicht in einem Happy-End enden.

Dritte und vierte Strophe sind sehr ähnlich aufgebaut, die Liebenden teilen sich mit, aber es gibt ein Problem: Zur falschen Zeit. Zu früh, zu spät.
So summieren sich die Irritationen, die Verletzungen.

In der fünften Strophe kommen beide zur Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann. Die anderen wissen es auch schon, die beiden halten aber noch zusammen,
verfeinden sich nicht, kein Rosenkrieg, sondern die Erkenntnis ist eine gemeinsame und der Weg zur Trennung ist ein gemeinsamer Weg Hand in Hand.

Die letzte Strophe schildert die Auflösung, die Trennung, die Brücke zwischen den Partnern wird fast feierlich, gemeinsam verbrannt. Sie sind nicht froh, keiner der beiden, sondern trauern gemeinsam um Ihre Liebe.

Ein schöner Bilderbogen. Allerdings fällt mir etwas auf, am Ende der Beziehung handeln sie gemeinschaftlich, auch zeitlich aufeinander abgestimmt,
während sie zuvor eher unabgestimmt einander gegen die Füße traten.
Es klappte nicht mir der Synchronisierung. Aber als sie endlich gelernt haben, ihre Handlungen abzustimmen, nutzen sie das nur noch dazu, ihre Liebe zu zerstören.
Das ist ein recht dunkles, herbes Bild des Endes. War dieses Ende wirklich notwendig, bei so viel Harmonie am Ende? Fragte ich mich da als Leser.
Aber nachdem ich weiter gedacht habe, kam mir die niederschlagende Erkenntnis, das es einfach viel leichter ist, etwas zu zerstören, als etwas aufzubauen. Bei der Zerstörung braucht man sich nicht so exakt abstimmen, als beim Aufbau.


Das Gedicht ist wirklich gelungen! Man kann ganz viel nachdenken.

Kommentar zu Regenbogen V - Die Kindheit Indigo

Drei längere Strophen.

drei Momentaufnahmen eines Lebens in der Erinnerung.

In der ersten Strophe ist es die Kindheit, kann ein Photo sein, da die Situation durch Eigenschaften der Haare, Position der Personen zueinander, beschreiben wird.
Auch bei der zweiten Strophe denke ich an eine Photoaufnahme.
Am Strand, ein Farbfoto.

In der dritten Strophe wird der Augenblick einer Photoaufnahme verlassen.
Die Jugend, die Liebe, jeweils längere Vorgänge werden erwähnt.
Dennoch sind dies Zustände sehr aktiv.

Zunächst wird durch die Beschreibung des Zimmers an die Kindheit erinnert.

Kinderzimmer
Vorhangssamt
Mit Sternen drauf

Dann geht alles doch sehr schnell:

Durch das Fenster
Reingerannt
Die Jugend

die Jugend rennt herein -- ein schönes Bild,
ausgebrochen die Akne -- das ist noch nichts besonderes
aber auch: Ausgebrochen die Liebe -- ein schönes Bild.

Was für mich nicht ersichtlich ist, was das alles mit der Farbe indigo zu tun hat.
Auch der Himmel ist nicht indigo sondern dunkelblau.
Vielleicht erschließt sich das durch die Anordnung der Farben im Spektrum,
wenn man alle Deine Regenbogengedichte zusammen sieht.
Das Gedicht zeigt in Einzelbildern eine Entwicklung von der Kindheit in Photos, vielleicht weil das lyrische Ich sich nicht an diese Zeit erinnern kann, besonders an die exakte Position, den Gesichtsausdruck. Die Kindheit ist nicht als Erinnerung, sondern als Photo gegenwärtig. Selbst an die Aufnahme kann man sich nicht erinnern. Die Jugend aber, hält die Erinnerung fest, ist nicht durch ein einzelnes Photo festgehalten sondern ist ganz dynamisch. Damit gibt es folgenden Übergang.

Kindheit - statisch - Augenblicke auf Fotos - nicht mehr direkt erlebbar
Jugend - dynamisch - Erlebnis wird erinnert

Der Titel aber ist Kindheit - Indigo. Ein wenig hat das Indigo für mich eine Alibifunktion, da ich die Farbbedeutung nicht sehe.

Trotzdem ist der Übergang Kindheit - Jungend sehr schön beschrieben!

Kommentar zu Regenbogen V - Die Kindheit Indigo

Drei längere Strophen.

drei Momentaufnahmen eines Lebens in der Erinnerung.

In der ersten Strophe ist es die Kindheit, kann ein Photo sein, da die Situation durch Eigenschaften der Haare, Position der Personen zueinander, beschreiben wird.
Auch bei der zweiten Strophe denke ich an eine Photoaufnahme.
Am Strand, ein Farbfoto.

In der dritten Strophe wird der Augenblick einer Photoaufnahme verlassen.
Die Jugend, die Liebe, jeweils längere Vorgänge werden erwähnt.
Dennoch sind dies Zustände sehr aktiv.

Zunächst wird durch die Beschreibung des Zimmers an die Kindheit erinnert.

Kinderzimmer
Vorhangssamt
Mit Sternen drauf

Dann geht alles doch sehr schnell:

Durch das Fenster
Reingerannt
Die Jugend

die Jugend rennt herein -- ein schönes Bild,
ausgebrochen die Akne -- das ist noch nichts besonderes
aber auch: Ausgebrochen die Liebe -- ein schönes Bild.

Was für mich nicht ersichtlich ist, was das alles mit der Farbe indigo zu tun hat.
Auch der Himmel ist nicht indigo sondern dunkelblau.
Vielleicht erschließt sich das durch die Anordnung der Farben im Spektrum,
wenn man alle Deine Regenbogengedichte zusammen sieht.
Das Gedicht zeigt in Einzelbildern eine Entwicklung von der Kindheit in Photos, vielleicht weil das lyrische Ich sich nicht an diese Zeit erinnern kann, besonders an die exakte Position, den Gesichtsausdruck. Die Kindheit ist nicht als Erinnerung, sondern als Photo gegenwärtig. Selbst an die Aufnahme kann man sich nicht erinnern. Die Jugend aber, hält die Erinnerung fest, ist nicht durch ein einzelnes Photo festgehalten sondern ist ganz dynamisch. Damit gibt es folgenden Übergang.

Kindheit - statisch - Augenblicke auf Fotos - nicht mehr direkt erlebbar
Jugend - dynamisch - Erlebnis wird erinnert

Der Titel aber ist Kindheit - Indigo. Ein wenig hat das Indigo für mich eine Alibifunktion, da ich die Farbbedeutung nicht sehe.

Trotzdem ist der Übergang Kindheit - Jungend sehr schön beschrieben!

Kommentar zu Freies Wählen

Genau!
Ich danke Dir!

LG Alf

Kommentar zu UNTER DER URALTEN EICHE

Sehr gelungener Text, der eine beeindruckende Baumnatur beinhaltet. In dessen Schatten würde ich jetzt, bei dieser Hitze, auch gern sitzen und träumen.

Lg Herbert

Kommentar zu Freies Wählen

Hallo Alf,

das ist Grundbedingung, die freie Partnerwahl.

LG - Bluepen

Kommentar zu Durch ihr Leid...

Lieber Bernd,

diese Beschreibung ist mir bekannt, Hab ich auch schon durchgemacht und es hat sich ausgezahlt.

LG - Bluepen

Kommentar zu Der Lauf des Lebens

ich schließe mich einfach Bluepen an...
besser kann ichs auch nicht sagen!

LG Alf

Kommentar zu UNTER DER URALTEN EICHE

einfach fantastisch - beides!

LG Alf

Kommentar zu Das Geschenk Xlll

Liebe Bluepen,
Andersdenkende wurden gerädert, gestreckt oder verbrannt, oder noch schlimmeres (das gab es auch).
Dem bin ich Gott sei Dank auch entronnen, denn ich glaube, ich wäre sicher so wie Elsbetha gewesen.

Herzlichen Dank fürs Lesen
und viele Sonnengrüße aus dem Norden, Sonja

Kommentar zu SOMMERPOTPOURRI

Danke ihr Lieben,
ich freue mich immer wieder, wenn meine Texte gerne gelesen werden und inspiriert mich zu neuem.

LG - Bluepen

Kommentar zu Hundstage

Hallo Herbert,

du hast ja sooooo recht. Besonders in der Stadt schwitzt man sich zu Tode. Ich muss echt vorsichtig sein.

LG - Bluepen

Kommentar zu Auf Kommando Esel zeugen

Lieber Alf,

kann es sein, dass es sich bei deinem Gedicht gar nicht um ein Fantasie-Gedicht handelt, sondern um umschriebenen Tatsachen?

LG - Bluepen

Kommentar zu Der Michl und die Michaela

Ja so ist das mit dem Michl und der Michalea!

LG - Bluepen

Kommentar zu Das Geschenk Xlll

Liebe Sonja,

du beschreibst sie gut, die Verbrechen und Lügen der Kirche zu beschreiben. Gott sei Dank, ist mir diese Zeit erspart geblieben.

LG - Bluepen

Kommentar zu Der Lauf des Lebens

Lieber Herbert,

ein Top-Gedicht über den Lauf des Lebens. Gefällt mir sehr gut!

LG - Bluepen

Kommentar zu Regenbogen IV - Das Orange entsättigt

Sechs Strophen, jeweils zu sieben Zeilen.

Motto ist die Farbe Orange. Verschiedene Bilder, Eindrücke mit einer geliebten Person. Alle enden mit einer Zeile, die auf stumm endet. Die Eindrücke sind schön, aber etwas fehlte, kam nicht vor, der Austausch vollzog sich stumm.
Der Kontakt fehlt irgendwie.

Erster Vers, hochteigen auf einen Aussichtspunkt, Anstieg, wachsen der Liebe.
Griffe oragne an denen man sich festhält, an denen man sich hochzieht.
Allein mit dem Geliebten, vertraut, lächelnd. Das stumm ist noch positiv,
drückt Vertrautheit aus.

Zweiter Vers:Straßenlaterne, Lilly Marleen, Küssse aber stumm, leider.

Dritter Vers: Draussen, in der Nacht auf einer orangen Decke.

Vierter Vers: Der Geliebte spielt, Theater, Kabarett ... auf einer Bühne.

Fünfter Vers: Eintrag is Lebensbuch, die Beziehung schläft ein und vertrocknet.

Fazit: Orange wird mit braun verglichen. Wenn die Orange Beziehung entsättigt, also schwächer wird, wird sie zu einer Last, gerinnt, man erstickt, sie gibt nichts mehr.
Die Beziehung, die stumme, orangene Beziehung verstummt.

Sehr schöne Beschreibung einer Beziehung, der der Austausch nicht so recht gelingt.
Wo man nichts sagt, nur fühlt, aber nicht zu sehr.
Am Ende ein Fazit, was die Farbe Orange auslöst

Kommentar zu Reise nach nebenan

Vielen Dank Alf!