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Autor: Max Vödisch Datum: 28.09.2026
Hallo Steffi,
ein sehr schönes und nachdenkliches Gedicht. Besonders das Bild von den Gesichtern als „Kleid“, das man je nach Gelegenheit an- und ablegt, finde ich gelungen. Auch die „Bibliothek der Dinge“ mit „Verrat und Liebe, Hoffnung und Triebe“ hat eine schöne Tiefe.
Sehr stimmig und treffend geschrieben.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 23.09.2026
Liebe Helga,
herzlichen Dank! Es ist tatsächlich bitterschwer, aber genau aus diesen Erfahrungen entsteht oft die klarste Lyrik. Danke, dass du deine Gedanken dazu geteilt hast.
Liebe Grüße und dir einen schönen Tag,
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 15.09.2026
Hallo Hans Günter,
schöne Beschreibung. Was mich betrifft, so fühle ich mich manchmal noch wie ein Kind und versuche immer noch den Sternen nachzujagen - siehe mein Gedicht.
Sternenfänger
Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Ein Herz, das seine Kindheit nie verliert,
mit Flügeln aus Papier, vom Abendlicht berührt.
Du greifst nach Sternen, suchst dein kleines Glück,
doch oft führt jede Straße dich zurück.
Erfahrungen fließen wie Wasser bei Nacht,
ein Strom, der nur im Mondeslicht erwacht.
Und wenn die Zeit dir ihren Spiegel zeigt,
siehst du, wie still der Tag sich vor dir neigt.
Trotz all der Schwankungen, die dein Leben kennt,
jagst du den Sternen nach, die niemand nennt.
Manchmal naiv, machst du Fehler wie ein Kind,
das glaubt, dass alle Träume greifbar sind.
Viele Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 14.09.2026
Hallo Steffi,
vielen Dank für deinen klaren und ermutigenden Kommentar! Du sprichst da einen ganz zentralen Punkt an: Sich von solchen Strukturen einschüchtern zu lassen, wäre das Schlimmste, was man der eigenen Sprache antun kann.
Mir geht es bei dem Thema allerdings um weit mehr als um harte oder unberechtigte Kritik, mit der man sich künstlerisch ja durchaus auseinandersetzen kann. Es geht um ganz konkreten Machtmissbrauch und Zensur durch die Leitung eines bestimmten Lyrikforums. Wenn Moderatoren eigene Willkürregeln durchsetzen, Beiträge und Antworten von Autoren eigenmächtig kürzen oder verfälschen und kritische Stimmen systematisch mundtot machen, wird eine Grenze überschritten. Eine geschätzte Kollegin wurde dort aufs Übelste beleidigt und schließlich sogar komplett gesperrt – nur weil sie sich nicht fügen wollte.
Genau deshalb dürfen und werden wir nicht leise sein. Das geschriebene Wort behält seine Macht erst recht dann, wenn es solche Vorgänge unmissverständlich beim Namen nennt. Ich werde meine Zeilen auf jeden Fall weiter in die Welt tragen.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 11.09.2026
Hallo Helga,
danke dir für deine schönen und treffenden Worte. Genau dieser Gedanke war der Ausgangspunkt für mein Gedicht: Auch wenn es im Leben manchmal schwer wird, sollte man den Funken der Hoffnung und den Glauben an sich selbst nicht aufgeben.
Es freut mich sehr, dass diese Botschaft bei dir angekommen ist.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 10.09.2026
Hallo René,
ein schönes Stück 60er-Jahre-Nostalgie. Als Musik- und Songwriter-Fan gefällt mir natürlich besonders, wie du hier die Byrds mit Dylan verbindest. „Mr. Tambourine Man“ stammt schließlich von Bob Dylan, und die Byrds haben daraus 1965 ihren großen Hit gemacht. Drei Jahre später dann „Sweetheart of the Rodeo“ – da schließt sich für mich ein musikalischer Kreis.
Überhaupt gefällt mir, dass du die Musik nicht nur als Hintergrund erwähnst, sondern sie mit einem Lebensgefühl verbindest. „Heute Abend bin ich dein TAMBOURINE MAN / Und dein SWEETHEART OF THE RODEO“ finde ich deshalb besonders gelungen. Da wird aus zwei Plattentiteln plötzlich eine Liebeserklärung.
Die sachlichen Angaben zu 1968 und Platz 77 wirken zwar eher wie eine kleine Musikchronik als wie klassische Lyrik, aber vielleicht passt gerade das zu deinem Ansatz. Es ist Erinnerung, Musikgeschichte und persönliche Stimmung zugleich.
Und am Ende sind es dann die „Tränen in den Augen“ und die Wiederholung von „Verdammt die 60er mit den Byrds“, die das Ganze wieder ins Persönliche zurückholen.
Viele Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 02.09.2026
Hallo Uschi,
vielen Dank für deine warmen Worte und den schönen Gedanken! Ich lasse den Text am Ende aber ganz bewusst so, wie er ist – er ist inzwischen so veröffentlicht, und ich mag diesen etwas direkten Rhythmus an der Stelle ganz gern. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass er dich auf diese Weise berühren konnte und du in ihn eingetaucht bist.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 15.08.2026
Hallo Helga,
ein sehr stimmungsvolles Gedicht. Besonders schön finde ich, wie du den Wellenschaum zum Bild für die Vergänglichkeit der Wehmut machst. Das Rauschen des Meeres, das Sonnenlicht und die Erinnerungen verbinden sich zu einer ganz ruhigen, melancholischen Atmosphäre. Und am Ende bleibt die tröstliche Erkenntnis, dass auch Wehmut vorübergeht – wie der Schaum der Wellen.
Sehr gerne gelesen.
Liebe Grüße
Max
Kommentar zu Disco
Autor: Max Vödisch Datum: 15.08.2026
Hallo Helga,
ja, genau dieses „Berauschen auf Zeit“ trifft es sehr gut. Ich war selbst in ganz unterschiedlichen Discos – von der Edeldisco bis zu den eher einfachen Läden – und überall gehörte Donna Summer damals irgendwie dazu. Für ein paar Stunden konnte man tatsächlich in eine andere Welt eintauchen, bevor einen am nächsten Morgen der Alltag wieder einholte.
Danke für Deinen schönen Kommentar und Dir ebenfalls ein schönes Wochenende!
LG, Max
Autor: Max Vödisch Datum: 14.08.2026
Hallo Flo,
danke für deine Zeit und die tiefgründigen Gedanken zu dem Text – das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit.
Dass sowohl der Rhythmus als auch die inhaltliche Schärfe bei dir Gänsehaut ausgelöst haben, bedeutet mir viel. Deine Ergänzung trifft es genau: Solange wir uns an Irrlichtern und aufgedrängten Feindbildern abarbeiten, verlieren wir das eigentliche Ziel aus den Augen. Nur gemeinsam lässt sich das Ruder herumwerfen.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 06.08.2026
Hallo Steffi,
danke für diese ergreifenden Worte. Es bedeutet mir viel zu sehen, wie tief du den Text verstanden und gefühlt hast. Dieser Weg erfordert enorm viel Mut, Durchhaltevermögen und wenn das Gedicht sowohl die Schwere als auch das leise Hoffnungsoffene einfangen konnte, hat es seinen Sinn erfüllt. Danke für deine schöne Rückmeldung!
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 04.08.2026
Danke Steffi!
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 01.08.2026
Hallo Steffi,
danke für deine lieben Worte! Es freut mich sehr, dass das Gedicht solche Gefühle bei dir ausgelöst hat. Wenn sich zwischen den Zeilen etwas wiederfindet, das lange verborgen war, dann hat das Gedicht vielleicht genau seinen Weg gefunden.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 28.07.2026
Hallo Steffi,
danke für deinen Kommentar! Es freut mich, dass meine Zeilen dich zum Nachdenken angeregt haben. Deine Interpretationen zeigen, dass das Gedicht Raum für eigene Gedanken und Gefühle lässt – genau das mag ich an Lyrik. Was mich zu diesen Zeilen bewegt hat, darf manchmal auch ein kleines Geheimnis bleiben.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 03.07.2026
Hallo Susanne,
danke für deinen einfühlsamen Kommentar. Mir war wichtig, nicht über Politik zu schreiben, sondern über Menschen, die ihre Heimat verloren haben und dennoch versuchen, Hoffnung und Würde zu bewahren.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 02.07.2026
Hallo Michael,
da sagst du was – die Technik hat sich echt krass verändert. Tonbandmaschinen haben natürlich absoluten Kultcharakter, aber heute ist es schon Wahnsinn, was man theoretisch alles am Rechner machen kann. Wobei „mal eben schnell“ bei Suno eben auch nicht alles funktioniert. Dass die KI bei der Kombi aus 1920er-Jahre-Stil und Udo Lindenberg kapituliert hat, wundert mich nicht – das ist schon die absolute Königsdisziplin! Manchmal braucht man bei den Prompts einfach ein bisschen Glück.
Um deine Frage zu beantworten: Nein, ich mache das mit Suno auch noch nicht allzu lange. Für mich ist es im Grunde die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches.
Mein Ziel war es eigentlich immer, meine Gedichte zu vertonen. Ich fühle mich auch ehrlich gesagt viel mehr von Songwritern und Liedermachern beeinflusst als von der klassischen Hochliteratur. Ein Gedicht ist für mich erst dann richtig komplett, wenn Musik und Handlung darunter liegt.
Im Grunde mache ich es heute genau wie du damals in deiner Band: Ich konzentriere mich voll auf den Text und das Taktgefühl und überlasse das Singen und Komponieren anderen – in meinem Fall jetzt eben der KI, weil ich selbst kein Instrument spiele. Bei Suno muss man wegen der verschiedenen Musikrichtungen echt ziemlich viel herumexperimentieren.
Ich lasse mich von den ersten Fehlversuchen jedenfalls nicht entmutigen. Wenn du mal wieder den Nerv hast, probiere es einfach weiter. Es lohnt sich total, wenn am Ende plötzlich der eigene Text als fertiger Song herauskommt.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 01.07.2026
Hi Micha,
danke für das ehrliche Feedback und den wertvollen Suno-Tipp! Du hast absolut recht: Wenn der Text zu sperrige Wörter hat, stolpert der Gesang komplett. Ich habe die letzte Strophe genau deswegen noch mal umgebaut und auf zweisilbige Wörter getrimmt.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 01.07.2026
Hallo Michael,
vielen Dank für deinen netten Kommentar. Dass du auf deine Geburtstagskarte tatsächlich eine Antwort bekommen hast, finde ich klasse. So eine kleine Rückmeldung freut einen natürlich und zeigt, dass die Fans geschätzt werden.
Ich habe mein Gedicht übrigens inzwischen mit Suno vertonen lassen. Das Ergebnis gefällt mir recht gut. Da du selbst viele Jahre Musik gemacht hast, würde es mich freuen, wenn du den Text auch einmal auf deine eigene Weise vertonen würdest. Mich würde interessieren, wie unterschiedlich derselbe Text musikalisch wirken kann.
Liebe Grüße
Max
Autor: Max Vödisch Datum: 01.07.2026
Hallo Helga,
da hast du wohl recht. Manche Träume wären in der Realität wirklich schön, doch viele bleiben ein Leben lang nur Wunschvorstellungen. Vielleicht ist gerade das die Aufgabe der Phantasie: Sie lässt uns Dinge erleben, die im wirklichen Leben wahrscheinlich unerreichbar bleiben. Aber ich verliere den Glauben daran nicht – und immerhin entstehen daraus Gedichte.
Liebe Grüße
Max
Kommentar zu Wörter
Autor: Max Vödisch Datum: 01.07.2026
Hallo A. Namer,
ein sehr schönes Gedicht, das die positiven Seiten von Worten eindrucksvoll beschreibt. Worte können Trost spenden, Hoffnung schenken und Menschen miteinander verbinden. Doch sie haben auch eine andere Seite. In meinen Gedichten Vom Wert der Worte und Worte wie Waffen beschäftige ich mich damit, dass Worte ebenso verletzen, ausgrenzen oder Hass verbreiten können. Gerade deshalb sollten wir uns ihrer Wirkung bewusst sein – denn Worte können heilen, aber auch Wunden hinterlassen.
Liebe Grüße
Max