Alle Deutschen sind aufgerufen, nicht zu schweigen, sondern die Stimme zu erheben.
Das ewige Deutschland lebt in uns allen, nicht als Ruf nach Blut, sondern als Stimme des Geistes.
Wir müssen lernen, uns zu bewegen, zu marschieren nicht in Reih’ und Glied, sondern in Vielfalt, Schulter an Schulter, auf Wegen der Bildung, der Leistung und der Würde.
Wir müssen kämpfen, nicht mit Fäusten, sondern mit Gedanken, mit Herzen und mit Mut – für ein Deutschland, das alle trägt, alle einbindet und alle erhebt.
Ehre ist die Haltung, die uns standhaft macht.
Freiheit ist das Recht, das uns allen zukommt.
Recht ist das Band, das uns bindet und zugleich schützt.
Einigkeit ist die Kraft, die Unterschiede nicht auslöscht, sondern in eine gemeinsame Zukunft führt.
Und Trutzgemeinschaft ist die Treue, mit der wir uns gegen Spaltung und Verfall behaupten.
So soll ein Deutschland entstehen, das nicht im Gestern verharrt, sondern die Zukunft baut –
in Schulen, in Arbeit, in freier Rede,
wo Stärke nicht Spaltung heißt, sondern Gemeinschaft im Streit,
wo Freiheit im Recht wurzelt und Heimat im Miteinander wächst.
Beschreibung des Autors zu "Hymne des deutschen Aufbruchs"
Der Autor dieser Hymne, Timo Ertel, versteht sich in der Tradition konservativen Denkens, doch er führt sie bewusst in den Rahmen einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Anders als viele Vertreter der historischen Konservativen Revolution, die das demokratische System der Weimarer Republik ablehnten, betont er den Vorrang des Grundgesetzes als verbindliches Fundament.
Seine Worte sind getragen von Werten, die sowohl klassisch-konservativ als auch demokratisch verankert sind: Ehre als innere Haltung, Freiheit als Grundrecht, Recht als tragende Ordnung, Einigkeit als gesellschaftliche Klammer und Trutzgemeinschaft als Solidarität in Krisen. In dieser Verbindung sieht er eine Möglichkeit, konservatives Denken nicht als rückwärtsgewandte Abwehr, sondern als zukunftsgerichtete Verantwortung zu begreifen.
So fügt sich Ertel in den weiten Reigen konservativer Denker ein – nicht als Traditionalist, nicht als Revolutionär, sondern als Erneuerer im Geiste der Verfassung, der die Würde des Menschen und den freiheitlichen Rechtsstaat in den Mittelpunkt seines Denkens stellt.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Warum ist mein Leben so voller
Wahrheit? Ich trinke Morgens
für Stunden Kaffee. Denke an
Märchen, Engel, Wunder und
Paradiese. Und Musik spielt im
Kopf. Und Tänze wecken den Tag.
Und [ ... ]